Die letzten Zeugen
 
 
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Öffentliche Veranstaltungstermine 2022

13. Oktober 2022, 18.30-20 Uhr: Rechte Internetplattformen erkennen & Handlungsstrategien gegen Fake News, Halbwahrheiten und Desinformation (Online über Zoom)

Im ersten Teil eines bilderreichen PowerPoint-Vortrags werden die wichtigsten extrem rechten Internetplattformen vorgestellt. Im Anschluss daran wird erläutert, welche Rolle Fake News, Halbwahrheiten und Desinformation auf diesen Seiten spielen und wie Antisemitismus und antidemokratische Politikvorstellungen in der Corona-Krise befeuert wurden. Im zweiten Teil des Vortrags wird Medienkompetenz im Umgang mit Social Media vermittelt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum.

Termin: 13. Oktober 2022, 18.30-20 Uhr
Referentin: Diplom-Sozialwirtin (Univ.) Birgit Mair
Veranstaltet von: Roth ist bunt
Online über Zoom. Teilnahme kostenfrei.
Anmeldung unter E-Mail an info@isfbb.de

21. Oktober 2022, 18 Uhr: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (Präsenz-Veranstaltung in Nürnberg)


Eva mit ihren Eltern vor der Deportation nach Auschwitz-Birkenau
(Foto: Privatarchiv Eva Franz)

Das Zeitzeugengespräch sollte ursprünglich am 16. Juli 2022 stattfinden, musste aber krankheitsbedingt abgesagt werden. Diesmal bitten wir um vorherige Anmeldung!! Vielen Dank!!

Termin: Freitag, 21. Oktober 2022, 18 bis 20 Uhr
Ort: Nürnberg, Junge Stimme e.V., Wiesenstraße 86 (Rückgebäude); Verkehrsanbindung: U-Bahn-Linie 1 bis Aufseßplatz
Vorherige Anmeldung nötig; Eintritt frei. Anmeldung per E-Mail an info@isfbb.de oder telefonisch unter 0911 / 54055934

Veranstaltet von: Junge Stimme e.V. in Kooperation mit dem Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.

Eva Franz wurde 1940 in Gablonz an der Neiße geboren. Als sie zweieinhalb Jahre alt war, wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort wurde ihr die Häftlingsnummer 4167 in den linken Unterarm eintätowiert. Frau Franz trägt die Nummer bis heute. Ihre Schwester kam in Auschwitz ums Leben. Gegen Kriegsende wurde Eva in das Frauen KZ Ravensbrück und in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Die Mutter starb noch vor der Befreiung.

Das Zeitzeugengespräch wird gefördert von: Demokratie leben!
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19. Juni bis 31. Oktober 2022: Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" über den Nürnberger Holocaust-Überlebenden Franz Rosenbach in Nürnberg - Kostenfreie Führungen für Schulklassen durch die Ausstellungsmacherin Birgit Mair




Vom 19. Juni bis 31. Oktober 2022 ist die von Birgit Mair konzipierte Wanderausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" in Nürnberg zu sehen. Die Ausstellung beschreibt das Leben des Nürnberger Sinto Franz Rosenbach (1927-2012) in nationalsozialistischen Konzentrationslagern, den institutionellen Rassismus gegen Sinti und Roma in der Nachkriegszeit sowie die Aufarbeitung seiner Verfolgungen. Herr Rosenbach überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, die Konzentrationslager Buchenwald, Mittelbau-Dora sowie einen Todesmarsch.

Präsentationsort: Junge Stimme e.V., Wiesenstraße 86 (Rückgebäude), Nürnberg (Südstadt, U-Bahn Aufseßplatz)
Öffnungszeiten: Täglich außer montags
Buchung einer kostenfreien Führung samt Filmvorführung durch Ausstellungsmacherin Birgit Mair: per E-Mail an: info@isfbb.de oder telefonisch 0911 / 54 055 934
Gruppengröße: Maximal 30 Teilnehmer/innen pro Führung.
Zielgruppe: Alle Schultypen ab 14 Jahren.

Die Führung dauert zwei Stunden. Es werden auch Filmausschnitte aus dem Leben des Holocaust-Überlebenden gezeigt und Fragen beantwortet. Als Dankeschön erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin das Buch "Die letzten Zeugen" geschenkt, in dem die Lebensgeschichte von Franz Rosenbach dokumentiert ist.

Veranstaltet in Kooperation mit Junge Stimme e.V., gefördert von: Demokratie leben!
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Impressum: Birgit Mair, c/o ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@die-letzten-zeugen.de