Realisierte Veranstaltungen im Jahr 2026
Im Jahr 2026 haben wir bisher 10 Bildungsveranstaltungen
und Aktivitäten durchgeführt, bei der wir mehr als 700
Menschen erreicht haben. Die Veranstaltungen im Einzelnen:
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4. Februar 2026: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Erlangen

Ernst Grube an der Berufsschule in Erlangen (Foto: Birgit
Mair)
Am 4. Februar 2026 fand in der Berufsschule
Drausnickstraße Erlangen ein Zeitzeugengespräch mit dem
93jährigen Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an
dem sich etwa 100 Schülerinnen und Schüler sowie
Lehrkräfte beteiligten. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See. Birgit Mair
vom ISFBB e.V. war live vor Ort und übernahm die
Moderation, Ernst Grube konnte wegen des Glatteises nicht
live dabei sein. Er wurde online zugeschaltet. Ernst Grube
wurde 1932 in München geboren. Seine Mutter war jüdisch,
sein Vater evangelisch. Nach der Zerstörung der Münchner
Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden die unmittelbar
angrenzenden Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in
der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h. geraubt. Die
Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen Mietwohnung
vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern Ernst und
seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem Novemberpogrom
1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle der dort
untergebrachten Kinder wurden später von den
Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und
seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das
„Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager
in Berg am Laim bis April 1943. Drei Monate vor Kriegsende
wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto
Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8.
Mai 1945 inhaftiert waren.
3. Februar 2026: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden René Kaufmann in Erlangen
(Präsenz)

René Kaufmann beim Vortrag in Erlangen (Foto: Christine
Deutschmann)
Am 3. Februar 2026 moderierte Birgit Mair ein
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden René
Kaufmann an der Städtischen Wirtschaftsschule Erlangen.
Etwa 120 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich und
stellten zahlreiche Fragen. Die Veranstaltung fand in
Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt. Im
Jahr 1937 wurde René Kaufmann in Belgien geboren. Seine
Eltern waren bereits kurz nach Hitlers Machtantritt von
Nazi-Deutschland aus zunächst in die Niederlande und
später nach Belgien gezogen, wo René aufwuchs. Sein Vater
war jüdisch, seine Mutter katholisch. Als die Wehrmacht im
Jahr 1940 Belgien besetzte, wurde Renés Familie von den
Nationalsozialisten verfolgt. Sein Vater versteckte sich
in den Ardennen, und wurde Opfer eines medizinischen
Expermients durch einen Arzt. René und seine beiden
Geschwister waren ständiger Gefahr ausgesetzt, als Kinder
eines jüdischen Vaters enttarnt zu werden. Der kleine René
musste mit ansehen, wie seine Mutter wurde von den
Nationalsozialisten schwer misshandelt wurde, da sie das
Versteck des Vaters nicht preisgeben wollte. Auch erlebte
er mit, wie seiner Tante vom Fahrrad gerissen und
verschleppt wurde. Sie und beinahe der gesamte jüdische
Teil der Familie wurde deportiert und im Vernichtungslager
Auschwitz-Birkenau ermordet. René Kaufmann lebt heute in
Bayern. Er spricht Flämisch, Französisch und Deutsch.
30. Januar 2026: "Rechtsextreme Gefahren auf
kommunaler Ebene" Vortrag mit Birgit Mair in der Alten
Synagoge in Schwabach

Birgit Mair in der Alten Synagoge Schwabach (Foto: Sophia
Jenewein)
Am 30. Januar 2026 hielt Birgit Mair in der Alte Synagoge
in Schwabach einen Vortrag zum Thema "Rechtsextreme
Gefahren auf kommunaler Ebene", an dem sich mehr als
fünfzig Menschen beteiligt haben. Veranstalter war
"Schwabach bunt statt braun. Initiative für Demokratie -
gegen Rechtsextremismus.
29. Januar 2026: In der Gegenwart mit der Erinnerung
leben - Der Holocaust-Überlebende Ernst Grube berichtet
in Nürnberg über seine Verfolgung
Birgit Mair und Ernst Grube im Dokuzentrum Nürnberg (Foto:
Christine Deutschmann)
Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des
Holocaust fand am Donnerstag, 29. Januar 2026 im
Auditorium des Dokumentationszentrums Reichsparteitage
"Dokuzentrum" Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit Ernst
Grube statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Mehr als
130 Menschen beteiligten sich an der Veranstaltung. Ernst
Grube wurde 1932 als Kind einer jüdischen Mutter und eines
kommunistisch gesinnten Vaters in München geboren. Seine
Familie und er wurden von den Nationalsozialisten
entrechtet, ausgegrenzt und verfolgt. Er musste in
Deportationslagern leben, den gelben Stern tragen und
wurde schließlich mit seiner Mutter und Geschwistern in
das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 8. Mai
1945 von Soldaten der Roten Armee befreit.
29. Januar 2026: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Horst Bernard (Online)
Am 29. Januar 2026 fand für knapp 200 Schülerinnen und
Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule in Hannover ein
Zeitzeugengespräch mit dem 93jährigen
Holocaust-Überlebenden Horst Bernard statt. Moderiert
wurde dieses von Birgit Mair, die die Lebensgeschichte
von Horst Bernard in ihrem Buch "Die letzten Zeuginnen
und Zeugen - Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden"
veröffentlichte.
28. Januar 2026: Zeitzeugengespräch mit Mina Gampel an
der Realschule Zirndorf

Mina Gampel an der Realschule Zirndorf (Foto: Birgit Mair)
Am 28. Januar 2026 moderierte Birgit Mair an der
Realschule im mittelfränkischen Zirndorf ein
Zeitzeugengespräch mit der 85jährigen
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel. Etwa 60 Schülerinnen
und Schüler hörten zu und stellten zahlreiche Fragen.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
27. Januar 2026: Zeitzeugengespräch mit Mina Gampel am
Jean-Paul-Gymnasium in Hof

Mina Gampel und Birgit Mair am Jean-Paul-Gymnasium in Hof
(Fotoselfie: Birgit Mair)
Am 27. Januar 2026 moderierte Birgit Mair am
Jean-Paul-Gymnasium im oberfränkischen Hof ein
Zeitzeugengespräch mit der 85ährigen
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel. Etwa 80 Schülerinnen
und Schüler hörten zu und stellten zahlreiche Fragen.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
20. Januar 2026: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden René Kaufmann in Nürnberg
(Präsenz)

René Kaufmann im Sigena-Gymnasium Nürnberg (Foto: Birgit
Mair)
Am 20. Januar 2026 moderierte Birgit Mair ein
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden René
Kaufmann am Sigena-Gymnasium Nürnberg. Etwa 80
Schülerinnen und Schüler beteiligten sich und stellten
zahlreiche Fragen. Der Schulleiter hielt ein Grußwort. Die
Veranstaltung fand in Kooperation mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie statt. Im Jahr 1937 wurde René
Kaufmann in Belgien geboren. Seine Eltern waren bereits
kurz nach Hitlers Machtantritt von Nazi-Deutschland aus
zunächst in die Niederlande und später nach Belgien
gezogen, wo René aufwuchs. Sein Vater war jüdisch, seine
Mutter katholisch. Als die Wehrmacht im Jahr 1940 Belgien
besetzte, wurde Renés Familie von den Nationalsozialisten
verfolgt. Sein Vater versteckte sich in den Ardennen, und
wurde Opfer eines medizinischen Expermients durch einen
Arzt. René und seine beiden Geschwister waren ständiger
Gefahr ausgesetzt, als Kinder eines jüdischen Vaters
enttarnt zu werden. Der kleine René musste mit ansehen,
wie seine Mutter wurde von den Nationalsozialisten schwer
misshandelt wurde, da sie das Versteck des Vaters nicht
preisgeben wollte. Auch erlebte er mit, wie seiner Tante
vom Fahrrad gerissen und verschleppt wurde. Sie und
beinahe der gesamte jüdische Teil der Familie wurde
deportiert und im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
ermordet. René Kaufmann lebt heute in Bayern. Er spricht
Flämisch, Französisch und Deutsch.
19. Januar 2026: Zeitzeuginnengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl (Online)

Eva Weyl per Online-Zuschaltung (Foto: Birgit Mair)
Am 19. Januar 2026 fand in Kooperation mit der Akademie
Frankenwarte e.V. ein Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl statt, an mehr als dreißig
Interessierte teilnehmen. Eva Weyl wurde 1935 im
niederländischen Arnheim geboren, wohin ihre Familie 1934
aus dem nationalsozialistischen Deutschland floh. Nach der
Besetzung durch die deutsche Wehrmacht im Mai 1940 wurde
in Westerbork ein KZ-Durchgangslager für Jüdinnen und
Juden errichtet, In das Eva mit ihren Eltern Ende Januar
1942 deportiert wurde. Von den 107.000 deportierten
Frauen, Männern und Kindern überlebten nur etwa 5000. Eva
Weyl und ihre Eltern entgingen mit viel Glück der
Vernichtung. Detailliert beschreibt die Zeitzeugin die
perfide Scheinwelt des Lagers. Mit Lügen und
Beschwichtigungsmethoden versuchte die Lagerleitung, die
zu Tode Geweihten in Sicherheit zu wiegen, um Widerstand
zu verhindern. Wie viele andere Holocaust-Überlebende ist
auch sie der Meinung, dass nachfolgende Generationen keine
Schuld für die Verbrechen ihrer Vorfahren haben, aber die
Verantwortung, die Vergangenheit zu kennen, um so an einer
besseren Zukunft zu arbeiten.
Moderiert wurde das Gespräch von Birgit Mair vom Institut
für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und
Beratung (ISFBB) e.V. Sie hat die Biographie von Eva Weyl
in ihrem knapp 400 Seiten umfassenden Werk "Die letzten
Zeuginnen und Zeugen - Meine Arbeit mit
Holocaust-Überlebenden" veröffentlicht. (Bestellung:
www.isfbb.de)
9. Januar 2026: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube an der
Montessorischule Erlangen

Birgit Mair in der Montessorischule Erlangen (Foto:
Privat)
Am 9. Januar 2026 fand in der Montessorischule Erlangen
ein Zeitzeugengespräch mit dem 93jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem sich 116
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beteiligten.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in
Kochel am See. Birgit Mair vom ISFBB e.V. war live vor Ort
und übernahm die Moderation, Ernst Grube konnte wegen des
Glatteises nicht live dabei sein. Er wurde online
zugeschaltet. Ernst Grube wurde 1932 in München geboren.
Seine Mutter war jüdisch, sein Vater evangelisch. Nach der
Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden
die unmittelbar angrenzenden Gebäude der israelitischen
Kultusgemeinde in der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h.
geraubt. Die Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen
Mietwohnung vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern
Ernst und seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem
Novemberpogrom 1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle
der dort untergebrachten Kinder wurden später von den
Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und
seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das
„Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager
in Berg am Laim bis April 1943. Drei Monate vor Kriegsende
wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto
Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8.
Mai 1945 inhaftiert waren.
Realisierte Veranstaltungen im Jahr 2025
Hier finden Sie den ISFBB-Tätigkeitsbericht für das Jahr
2025:
Tätigkeitsbericht
2025 (89 Seiten, PDF-Format)
Im Jahr 2025 haben wir insgesamt 150
Bildungsveranstaltungen und Aktivitäten durchgeführt, bei
denen wir mehr als 5.800 Menschen erreicht haben. Die
Veranstaltungen im Einzelnen:
17. Dezember 2025:
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Horst
Bernard in Saarburg
Am 17. Dezember 2025 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem
Holocaust-Überlebenden Horst Bernard an der
Geschwister-Schollschule in Saarburg (Rheinland-Pfalz) ein
Zeitzeugengespräch durch. Kooperationspartner war das
Bundesprogramm Respekt Coaches der Jugendmigrationsdienste
Trier des Caritasverbandes Trier e.V. in Konz.
10. Dezember 2025: Online-Zeitzeugengespräch mit
dem 101-jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser
„Über Shanghai in die USA.“

Ernest Glaser 2024 in den USA (Foto: Birgit Mair)
Mehr als vierzig Interessierte nahmen an dem
hybriden Zeitzeugengespräch mit dem zu dieser Zeit
101jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser teil. 16
Menschen trafen sich in Präsenz während eines von Birgit
Mair geleiteten Wochenseminars zum Thema Antisemitismus im
CPH Nürnberg, die anderen wurden online zugeschaltet.
Ernest Glaser wurde 1924 als Ernst Glaser in Berlin
geboren. Er entstammt einer jüdischen Familie. Seine
Mutter wuchs in Plauen auf, sein Vater in Plathe in
Pommern. In Berlin besuchte Ernst zunächst eine
Volksschule und später die LesslerOberrealschule im
Grunewald. Im November 1938 wurde er Zeuge der
Pogromnacht in der „Reichshauptstadt“ der NSDAP. Er sah,
wie die Synagoge in der Fasanenstraße brannte. Verwandte
von ihm wurden verhaftet. Im Juni 1939 schafften es
seine Eltern, mit einem Schiff von Italien aus nach
Shanghai zu fliehen. Dort lebte die Familie bis zum
Kriegsende, zeitweise in einem Ghetto, in dem etwa
18.000 Jüdinnen und Juden zusammengepfercht leben
mussten. Das Ghetto in der Hafengegend wurde auf
Betreiben Nazi-Deutschlands von den japanischen
Besatzern eingerichtet und streng kontrolliert. Die
Befreiung erlebte Ernst Glaser Anfang September 1945 in
Shanghai. Seit 1947 lebt Glaser - nun als Ernest - in
den USA.
Die Moderation übernahm Birgit Mair, Autorin des Buches
"Ernest Glaser: Ein Berliner Jude überlebte den
Holocaust in Shanghai". Veranstalterin war die Akademie
Frankenwarte.
8. bis 12. Dezember 2025: "Auf nach Nürnberg!"
Antisemitismus und jüdisches Leben am Beispiel
Nürnbergs" Bildungswoche mit Birgit Mair in Nürnberg
Vom 8. bis 12. Dezember 2025 fand in Nürnberg ein
fünftägiges Seminar zum Thema "Antisemitismus und
jüdisches Leben am Beispiel Nürnbergs" teil, das von
Birgit Mair geleitet und von der Akademie Frankenwarte
veranstaltet wurde und im CPH Nürnberg stattfand. Von hier
aus wurden zahlreiche Exkursionen unternommen. Vom
mittelalterlichen Nürnberg zu den NSDAP-Reichsparteitagen,
das antisemitische Hetzblatt "Der Stürmer", die
rassistischen "Nürnberger Gesetze" – aber auch die
juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen ("Nürnberger
Prozesse") und der Menschenrechtspreis der Stadt: an
authentischen Orten, die im Laufe der Jahrzehnte
erinnerungspolitische Gestaltung erfuhren die
Teilnehmenden viel zu jüdischem Leben in Deutschland sowie
zu und alten und neuen Formen des Antisemitismus. Auch die
terroristischen Angriffe gegen die israelische
Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 und deren Folgen
wurden in einem vierstündigen Workshop thematisiert. Wir
besichtigten das "Stürmer-Archiv", das Memorium Nürnberger
Prozesse, das Dokuzentrum. Als Referierende traten die
Künstlerin Ursula Rößner auf, Tochter einer
Holocaust-Überlebenden aus Nürnberg sowie über
Online-Zuschaltung der 101jährige Holocaust-Überlebende
Ernest Glaser auf, der aus den USA zugeschaltet wurde.
29. November 2025: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Horst Bernard (Online)
Am 29. November 2025 fand für Studierende der
Universität Kassel ein Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Horst Bernard statt. Moderiert
wurde dieses von Birgit Mair, die die Lebensgeschichte
von Horst Bernard in ihrem Buch "Die letzten Zeuginnen
und Zeugen - Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden"
veröffentlichte.
27. November 2025: "Die Geschichte des
Rechtsterrorismus in Deutschland seit 1945" in Hemau
Am 27. November 2025 hielt Birgit Mair im Zehentstadel im
oberpfälzischen Hemau einen Vortrag über "Die Geschichte
des Rechtsterrorisms in Deutschland seit 1945". Eingeladen
hatte die Volkshochschule Regenburger Land.
Bereits in der Weimarer Republik
übten extrem rechte und antidemokratische Gruppierungen
Terror aus, der im staatlich organisierten Terror des
Nationalsozialismus und der fabrikmäßigen Ermordung
europäischer Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma und
weiterer Opfergruppen im Holocaust gipfelte. Der Vortrag
bot einen Streifzug durch die Geschichte des rechten
Terrors von der Weimarer Republik bis heute und ließ
Betroffene rechter Gewalt zu Wort kommen. Der
Schwerpunkt lag auf der Darstellung rechter,
antisemitischer, antiziganistischer, rassistischer,
sozialdarwinistischer und homophober Propaganda nach
1945 bis hin zum rechten Terror in Deutschland und dem
Umgang damit durch Behörden, Medien und
Zivilgesellschaft. Beispielhaft wird der antisemitische
Doppelmord in Erlangen im Jahr 1980 beleuchtet.
Vertiefend wurde rechter Terror der letzten Jahre
dargestellt und analysiert. Es wurden Faktoren
analysiert, die als Brandbeschleuniger für rechten
Terror wirken. Zum Schluss wurden Hilfsangebote
vorgestellt, die Betroffene unterstützen. Der Vortrag
fand im Rahmen der Ausstellung "Rechtsterrorismus -
Verschwörung und Selbstermächtigung 1945 bis
heute"statt.
25. November 2025: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Zirndorf
Am 25. November 2025 fand in der Realschule Zirndorf ein
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst
Grube statt, an dem sich etwa 50 Schülerinnen und Schüler
beteiligten. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See. Birgit Mair
vom ISFBB e.V. übernahm die Moderation. Ernst Grube wurde
1932 in München geboren. Seine Mutter war jüdisch, sein
Vater evangelisch. Nach der Zerstörung der Münchner
Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden die unmittelbar
angrenzenden Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in
der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h. geraubt. Die
Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen Mietwohnung
vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern Ernst und
seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem Novemberpogrom
1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle der dort
untergebrachten Kinder wurden später von den
Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und
seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das
„Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager
in Berg am Laim bis April 1943. Drei Monate vor Kriegsende
wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto
Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8.
Mai 1945 inhaftiert waren.
24. November 2025: Expert:inneninterview für
Universitäten
Am 24. November 2025 empfing Birgit Mair Dr. Johann Braun
von der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Philipp
Kühnlein vom Instiut für Geographie der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie
beantwortete die Fragen der Wissenschaftler für deren
Publikationsprojekt "Zwischen Institution und
Intervention. Lokale Aushandlungen um die Schaffung eines
NSU-Dokzmentationszentrums in Nürnberg und Chemnitz vor
dem Hintergrund des Erstarkens der radikalen Rechten". An
dem Projekt beteiligen sich die Universität Heidelberg,
die Geothe-Universität Frankfurt/Main, die Universität
Klagenfurt und die Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg.
21. November 2025: Gelungenes Debut beim
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden René
Kaufmann in Karlshuld
Am 21. November 2025 führte Birgit Mair ihr erstes
gemeinsames Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden René Kaufmann durch. Dieses fand
statt in der Maurus-Gerle-Schule in Karlshuld, wo etwa 70
Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe dem
hochbetagten Zeitzeugen zuhörten.
Im Jahr 1937 wurde René Kaufmann in Belgien geboren.
Seine Eltern waren bereits kurz nach Hitlers
Machtantritt von Nazi-Deutschland aus zunächst in die
Niederlande und später nach Belgien gezogen, wo René
aufwuchs. Sein Vater war jüdisch, seine Mutter
katholisch. Als die Wehrmacht im Jahr 1940 Belgien
besetzte, wurde Renés Familie von den
Nationalsozialisten verfolgt. Sein Vater versteckte sich
in den Ardennen, und wurde Opfer eines medizinischen
Expermients durch einen Arzt. René und seine beiden
Geschwister waren ständiger Gefahr ausgesetzt, als
Kinder eines jüdischen Vaters enttarnt zu werden. Der
kleine René musste mit ansehen, wie seine Mutter wurde
von den Nationalsozialisten schwer misshandelt wurde, da
sie das Versteck des Vaters nicht preisgeben wollte.
Auch erlebte er mit, wie seiner Tante vom Fahrrad
gerissen und verschleppt wurde. Sie und beinahe der
gesamte jüdische Teil der Familie wurde deportiert und
im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet. René
Kaufmann lebt heute in Bayern. Er spricht Flämisch,
Französisch und Deutsch.
Via Powerpoint-Präsentation wurden Fotos aus dem Leben
des Zeitzeugen präsentiert. Im Anschluss an den Vortrag
stellten Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen an
den Holocaust-Überlebenden. Es war eine sehr gelungene
Debutveranstaltung, die in Kooperation mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt wurde.
16. November 2025: Zeitzeugengespräch und
Buchpräsentation "Ernest Glaser - Ein Berliner Jude
überlebte den Holocaust in Shanghai" (Online-Zuschaltung
des 101jährigen Zeitzeugen Ernest Glaser, Buchautorin
Birgit Mair lwar ive vor Ort)
Am 16. November 2025 fand in der Friedenskirche
Berlin-Charlottenburg, nur fünf Fahrradminuten entfernt
von der Straße in der Ernst Glaser 1924 geboren wurde, die
Präsentation des Buches "Ernest Glaser - Ein Berliner Jude
überlebte den Holocaust in Shanghai" von Birgit Mair
statt. Der 101-jährige Ernest Glaser wurde online
zugeschaltet, Buchautorin Birgit Mair vom Institut für
sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung
(ISFBB) e.V. war live vor Ort.
Im Mittelpunkt des Abends stand das bewegende Leben von
Ernst Glaser, 1924 in Berlin-Charlottenburg geboren. Als
Jude entkam er mit seiner Familie der
nationalsozialistischen Verfolgung durch die Flucht nach
Shanghai.
Knapp 30 Teilnehmende waren vor Ort mit dabei und einige
folgten dem Livestream auf YouTube. Hier kann die
Veranstaltung angeschaut werden: Buchpräsentation
und Zeitzeugengespräch auf YouTube
7. November 2025: remember 38 - Als aus Worten Taten
wurden - Vortrag mit Birgit Mair in Gerolzhofen
Mehr als dreißig Interessierte kamen zum Vortrag "rememer
28 - Als aus Worten Taten wurden" am 7. November 2025 ins
Alte Rathaus im unterfränkischen Gerolzhofen. Mit Hilfe
einer bilderreichen Powerpoint-Präsentation setzte sich
Referentin Birgit Mair mit der Pogromnacht 1938
auseinander. Sie stellte die Folgen jener Nacht vom 9./10.
November dar, in der reichsweit 1.400 Synagogen zerstört
wurden und der Terror gegen Jüdinnen und Juden eine
weitere Phase erreichte. Dabei ging sie insbesondere auf
die Perspektive von Betroffenen und deren Familie ein, die
sie im Rahmen ihrer Zeitzeugenarbeit mit
Holocaust-Überlebenden interviewte. Ein Schwerpunkt des
Vortrags waren einerseits die Situation in Franken und dem
Schrecken und andererseits die Folgen der Pogromnacht für
die verbliebenen Gerolzhöfer Jüdinnen und Juden. Am
Schluss spannte sie den Bogen in die heutige Zeit und
beleuchtete, wie verbreitet völkischer Nationalismus,
Antisemitismus und Rassismus in der heutigen Gesellschaft
sind und welche Lehren ziehen aus der Vergangenheit für
eine für alle lebenswerte Zukunft gezogen werden sollten.
Veranstalter waren GEO kommunikativ, KulturForum
Gerolzhofen, Historischer Verein Gerolzhofen und die
Volkshoschule Gerolzhofen.
30. Oktober 2025: Filminterview mit dem
Holocaust-Überlebenden Renè Kaufmann
Am 30. Oktober 2025 besuchte Holocaust-Forscherin Birgit
Mair den Holocaust-Überlebenden René Kaufmann in seiner
Wohnung und interviewte ihn zu seinem Leben. Im Jahr 1937
wurde René Kaufmann in Belgien geboren. Seine Eltern waren
bereits kurz nach Hitlers Machtantritt von
Nazi-Deutschland aus zunächst in die Niederlande und
später nach Belgien gezogen, wo René aufwuchs. Sein Vater
war jüdisch, seine Mutter katholisch. Als die Wehrmacht im
Jahr 1940 Belgien besetzte, wurde Renés Familie von den
Nationalsozialisten verfolgt. Sein Vater versteckte sich
in den Ardennen, und wurde Opfer eines medizinischen
Expermients durch einen Arzt. René und seine beiden
Geschwister waren ständiger Gefahr ausgesetzt, als Kinder
eines jüdischen Vaters enttarnt zu werden. Der kleine René
musste mit ansehen, wie seine Mutter wurde von den
Nationalsozialisten schwer misshandelt wurde, da sie das
Versteck des Vaters nicht preisgeben wollte. Auch erlebte
er mit, wie seiner Tante vom Fahrrad gerissen und
verschleppt wurde. Sie und beinahe der gesamte jüdische
Teil der Familie wurde deportiert und im Vernichtungslager
Auschwitz-Birkenau ermordet.
René Kaufmann steht ab sofort für Zeitzeugengespräche zur
Verfügung und kann über ISFBB e.V. gebucht werden. E-Mail
an: info@isfbb.de
29. Oktober 2025: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Treuchtlingen
Am 29. Oktober 2025 fand im Beruflichen Schulzentrum in
Treuchtlingen ein Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem sich mehr
als 300 Schülerinnen und Schüler beteiligten. Birgit Mair
vom ISFBB e.V. übernahm die Moderation. Ernst Grube wurde
1932 in München geboren. Seine Mutter war jüdisch, sein
Vater evangelisch. Nach der Zerstörung der Münchner
Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden die unmittelbar
angrenzenden Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in
der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h. geraubt. Die
Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen Mietwohnung
vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern Ernst und
seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem Novemberpogrom
1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle der dort
untergebrachten Kinder wurden später von den
Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und
seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das
„Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager
in Berg am Laim bis April 1943. Drei Monate vor Kriegsende
wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto
Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8.
Mai 1945 inhaftiert waren.
27. Oktober 2025: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Zirndorf
Am 27. Oktober 2025 fand in der Realschule Zirndorf ein
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst
Grube statt, an dem sich etwa 50 Schülerinnen und Schüler
beteiligten. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See. Birgit Mair
vom ISFBB e.V. übernahm die Moderation. Ernst Grube wurde
1932 in München geboren. Seine Mutter war jüdisch, sein
Vater evangelisch. Nach der Zerstörung der Münchner
Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden die unmittelbar
angrenzenden Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in
der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h. geraubt. Die
Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen Mietwohnung
vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern Ernst und
seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem Novemberpogrom
1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle der dort
untergebrachten Kinder wurden später von den
Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und
seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das
„Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager
in Berg am Laim bis April 1943. Drei Monate vor Kriegsende
wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto
Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8.
Mai 1945 inhaftiert waren.
26. Oktober 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel in Roth bei Nürnberg
Mina Gampel (Foto: Birgit Mair)
Am 26. Oktober 2025, fand im Museum Schloss Ratibor in
Roth bei Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel statt. Moderiert wurde
das Gespräch von Birgit Mair, veranstaltet von Roth ist
bunt. Etwa dreißig Interessierte nahmen daran teil.
Mina Gampel (geb. Juszkiewicz) wurde am 14. August 1940 in
Pinsk im heutigen Weißrussland geboren. Die allermeisten
der 30.000 Einwohner*innen waren jüdisch. Mina war das
achte Kind einer armen jüdischen Familie. Nach dem
Einmarsch der Deutschen in die Sowjetunion im Juni 1941
floh die Familie fast fünftausend Kilometer in Richtung
Südosten. Diese Entscheidung war lebensrettend, denn fast
alle Pinsker Jüdinnen und Juden wurden von den Deutschen
ermordet. Über Kiew und Stalingrad gelangte die
zehnköpfige Familie in den asiatischen Teil der
Sowjetunion, nach Samarkand und Taschkent in Usbekistan
und schließlich nach Kirgistan. Zwei Brüder von Mina
starben an Krankheiten, einer wurde von einem
Wehrmachtssoldaten erschlagen. Nach der Befreiung lebte
Mina Gampel in Polen, Israel und Deutschland.
Noch im hohen Alter studierte Mina Gampel im Rahmen eines
Studium Generale Kunstgeschichte, Geschichte und
Philosophie an der Universität Stuttgart. Zudem
absolvierte sie Ausbildungen an der Kunstakademie
Esslingen und an der Europäischen Kunstakademie der
Bildenden Künste in Trier. Sie ist eine überregional
bekannte, jüdische Künstlerin. Seit 1993 ist sie Dozentin
an der Kunstakademie Esslingen. Motive ihrer Bilder sind
unter anderem Szenen aus den von den Nazis zerstörten
jüdischen Schtetl in Osteuropa. Ihre Kunstwerke wurden in
Museen und Galerien ausgestellt, unter anderem in Nancy,
Zürich, Genf, Berlin, Stuttgart, Tel Aviv, Antwerpen,
Stettin, Warschau und London. Als Künstlerin ist bis heute
aktiv.
24. Oktober 2025: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Thalmässing
Am 24. Oktober 2025 fand im Kulturzentrum Bunker in
Thalmässing ein Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem sich etwa
70 Interessierte beteiligten. Birgit Mair vom ISFBB e.V.
übernahm die Moderation. Ernst Grube wurde 1932 in München
geboren. Seine Mutter war jüdisch, sein Vater evangelisch.
Nach der Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge im Juni
1938 wurden die unmittelbar angrenzenden Gebäude der
israelitischen Kultusgemeinde in der Herzog-Max Straße
"arisiert", d.h. geraubt. Die Grube-Familie wurde aus
ihrer dortigen Mietwohnung vertrieben. In ihrer Not
brachten die Eltern Ernst und seine beiden Geschwister
zwei Tage vor dem Novemberpogrom 1938 in ein jüdisches
Kinderheim. Fast alle der dort untergebrachten Kinder
wurden später von den Nationalsozialisten deportiert und
ermordet. Ernst und seine beiden Geschwister mussten ab
Frühjahr 1942 in das „Judenlager Milbertshofen", später in
ein weiteres Lager in Berg am Laim bis April 1943. Drei
Monate vor Kriegsende wurden die Grube-Kinder und ihre
Mutter in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie bis
zur Befreiung am 8. Mai 1945 inhaftiert waren.
16. Oktober 2025: Bewegendes Zeitzeugengespräch mit
der Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa in
Nürnberg
Mehr als 120 Menschen nahmen am Zeitzeugengespräch mit der
88jährigen Holocaust-Überlebenden Klara Goraltschowa in
der Villa Leon in Nürnberg teil. Klara Gorlatschowa,
geborene Schwarz, wurde 1938 in Trostjanez in der
Sowjetunion, heute Ukraine, geboren. Als die Deutschen
1941 die Sowjetunion überfielen, wurde ihre jüdische
Familie verfolgt und im KZ Petschora eingesperrt. Dort
fanden neben Klaras Vater Zehntausende den Tod. Mit viel
Glück gelang ihrer Mutter mit der kleinen Klara die Flucht
aus dem KZ. Fast täglich holen die Erinnerungen an die
schrecklichen Erlebnisse in ihrer Kindheit die heute
88-Jährige ein, die seit mehr als zwanzig Jahren in
Mittelfranken lebt.
Moderiert wurde das Zeitzeugengespräch von Birgit Mair,
die über Klara Gorlatschowas Leben in ihrem Buch "Die
letzten Zeuginnen und Zeugen – Meine Arbeit mit
Holocaust-Überlebenden" geschrieben hat. Julia Chakhina
hat die Schilderungen der Zeitzeugin vom Russischen ins
Deutsche übersetzt.
19. Oktober 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel Faurndau
Mina Gampel (Foto: Birgit Mair)
Mehr als 120 Menschen kamen zum Zeitzeugengespräch mit
Mina Gampel in die Stiftskirche Faundrau. Veranstaltet
wurde das Zeitzeugengespräch von CVJM Faurndau in
Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde
Faurndau-Wangen-Oberwälden, Partnerschaft für Demokratie
der Stadt Göppingen und sfd - Sozialer Friedensdienst
Göppingen e.V. Die Moderation übernahm Birgit Mair vom
ISFBB e.V. Mina Gampel (geb. Juszkiewicz) wurde am 14.
August 1940 in Pinsk im heutigen Weißrussland geboren. Die
allermeisten der 30.000 Einwohner*innen waren jüdisch.
Mina war das achte Kind einer armen jüdischen Familie.
Nach dem Einmarsch der Deutschen in die Sowjetunion im
Juni 1941 floh die Familie fast fünftausend Kilometer in
Richtung Südosten. Diese Entscheidung war lebensrettend,
denn fast alle Pinsker Jüdinnen und Juden wurden von den
Deutschen ermordet. Über Kiew und Stalingrad gelangte die
zehnköpfige Familie in den asiatischen Teil der
Sowjetunion, nach Samarkand und Taschkent in Usbekistan
und schließlich nach Kirgistan. Zwei Brüder von Mina
starben an Krankheiten, einer wurde von einem
Wehrmachtssoldaten erschlagen. Nach der Befreiung lebte
Mina Gampel in Polen, Israel und Deutschland. Noch im
hohen Alter studierte Mina Gampel im Rahmen eines Studium
Generale Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie an
der Universität Stuttgart. Zudem absolvierte sie
Ausbildungen an der Kunstakademie Esslingen und an der
Europäischen Kunstakademie der Bildenden Künste in Trier.
Sie ist eine überregional bekannte, jüdische Künstlerin.
Seit 1993 ist sie Dozentin an der Kunstakademie Esslingen.
Motive ihrer Bilder sind unter anderem Szenen aus den von
den Nazis zerstörten jüdischen Schtetl in Osteuropa. Ihre
Kunstwerke wurden in Museen und Galerien ausgestellt,
unter anderem in Nancy, Zürich, Genf, Berlin, Stuttgart,
Tel Aviv, Antwerpen, Stettin, Warschau und London. Als
Künstlerin ist bis heute aktiv.
4. bis 6. September 2025: Bewegende
Zeitzeugenbegegnungen mit Holocaust-Überlebenden beim
Walter Bensemann Gedächtnisturnier in Frankfurt/Main und
Zeitzeugengespräch mit Mina Gampel an der Rackow-Schule
Es waren zwei sehr intensive und großartige Tage in
Frankfurt am Main. Vom 4. bis 6. September 2025 begleitete
ich die 85-jährige Holocaust-Überlebende und Künstlerin
Mina Gampel nach Frankfurt am Main. Dort fand das
Internationale Walther Bensemann-Gedächtnisturnier statt.
Mehrere jüdische Holocaust-Überlebende waren aus Nah und
Fern angereist, um ihre Lebensgeschickte den jungen
Fußballteams näherzubringen. Mina Gampel und ich waren den
Spielern der Mannschaft von Makkabi Tel Aviv zugeteilt.
Diese waren aus Israel angereist. Die Veranstaltung fand
auf dem DFB-Gelände in Frankfurt statt. Die 85-jährige
Holocaust-Überlebende sprach auf Hebräisch, für die
deutschsprachigen Teilnehmenden wurde gedolmetscht. Wir
hatten die Ehre, weitere Zeitzeuginnen und
Holocaust-Überlebende aus der jüdischen Community kennen
zu lernen: Hierzu zählen die 92-jährige
Auschwitz-Überlebende Éva Szepesi, deren Eltern von den
Nationalsozialisten ermordet wurden, die 91-jährige
Henriette Kretz, deren Eltern vor ihren Augen erschossen
wurden und die in einem Kloster versteckt wurde und die
aus Belgien anreiste, Pavel David Sivor, der sich als
jüdisches Kind in der Slowakei verstecken musste, René
Kaufmann (Jahrgang 1937), der als Kind verfolgt wurde,
weil sein Vater jüdisch war und der aus Bayern anreiste
oder der nachkriegsgeborene Pieter Dietz de Loos, dessen
Vater im niederländischen Widerstand gegen die Nazis aktiv
war. Mit all diesen wunderbaren Menschen haben wir
gesprochen, Kontakte geknüpft und am Abend gemeinsam mit
mehr als einhundert Menschen in der Frankfurter
Lichtigfeld-Schule Kabbalat Schabbat gefeiert. Zuvor waren
Birgit Mair und Mina Gampel noch an der Rackow-Schule in
Frankfurt am Main, wo wir ein bewegendes und interaktives
Zeitzeugengespräch mit mehr als fünfzig Schülerinnen und
Schülern durchführen. Die jungen Menschen waren unheimlich
neugierig, stellten viele Fragen, umarmten die Zeitzeugin
im Anschluss an die Veranstaltung und der Schulleiter
begrüßte und freundlich und überreichte Blumen an die
Referentinnen.
Vielen Dank an alle, die diese mehrtägige Zusammenkunft
ermöglicht hatten, insbesondere an die KZ-Gedenkstätte
Dachau, Makkabi Deutschland, die DFB-Kulturstiftung, die
Initiative Nie wieder – Erinnerungstag im Deutschen
Fußball und viele andere.
27. August 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Lilo Seibel-Emmerling in Fürth
(Franken)
Mehr als einhundert Menschen nahmen an dem
Zeitzeugengespräch mit der 93jährigen
Holocaust-Überlebenden im Spiegelsaal der Spiegelfabrik
Fürth teil. Lilo Seibel-Emmerling wurde im Februar 1932
als Lieselotte Sachs im oberschlesischen Leobschütz
(später G?ubczyce) geboren. Ihre Mutter kam aus einer
katholischen Familie und war nach der Heirat mit Lilos
Vater zum Judentum konvertiert. Nachdem die
Auswanderungspläne der Eltern gescheitert waren, zog die
Familie nach Berlin, wo Lilo als Kind unter widrigen
Umständen überlebte. Lilos Vater war unter anderem im KZ
Buchenwald gefangen, ihr Bruder musste Zwangsarbeit
leisten. Nach der Befreiung studierte die
Holocaust-Überlebende Psychologie, Soziologie und
Pädagogik an der Freien Universität Berlin. Später zog sie
mit ihrem Sohn in ihre Wahlheimatstadt Nürnberg. Sie ist
mit dem Maler Alfred Emmerling verheiratet. Lilo
Seibel-Emmerling gehört zu den wenigen Frauen, die Mitte
der 1960er in den Bayerischen Landtag gewählt worden war.
Bis 1989 war sie SPD-Europaabgeordnete. Heute, im Alter
von 93 Jahren, freut sie sich über ihre beiden
Enkeltöchter und die vielen Urenkel.
Moderiert wurde das Zeitzeugengespräch von Birgit Mair,
die Lilo Seibel-Emmerlings Biografie in ihrem Buch "Die
letzten Zeuginnen und Zeugen – Meine Arbeit mit
Holocaust-Überlebenden" publiziert hat. Vielen Dank an
alle Kooperationspartner der Veranstaltung, die
Georg-von-Vollmar-Akademie, das Quartiersbüro
Spiegelfabrik Koordiniertes Stadtteilnetzwerk Oststadt,
die Medienwerkstatt Franken e.V. und das Fürther Bündnis
gegen Rechtsextremismus und Rassismus.
4. bis 8. August 2025: Seminarwoche in Kochel am See
Vom 4. bis 8. August 2025 leitete Birgit Mair auf Schloss
Aspenstein in Kochel am See ein Seminar zum Thema "Rechte
Netzwerke in Ost- und Westdeutschland – Ein Streifzug
durch die Geschichte von 1945 bis heute". Gastreferierende
waren die Buchautorin Andrea Roepke, die
Holocaust-Überlebende Eva Weyl und der bayerische
Landtagsabgeordnete Horst Arnold. 18 Menschen nahmen am
Wochenseminarteil und etwa 50 Menschen am
Zeitzeugengespräch. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
24. Juli 2025: Zoom-Besprechung mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser
Am 24. Juli 2025 führte Buchautorin Birgit Mair mit dem
101jährigen Holocaust-Überlebenden via Zoom eine
Besprechung zum geplanten Buch über sein Leben durch.
23. Juli 2025: Zeitzeugengespräch mit Eva Weyl
(online)
Am 23. Juli 2025 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
90jährigen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Zeitzeugengespräch für etwa 60 Schülerinnen der Realschule
Wemding durch. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
16. Juli 2025: Zeitzeugengespräch mit Mina Gampel in
Marktoberndorf
Am 16. Juli 2025 moderierte Birgit Mair an der Realschule
Markoberndorf ein Zeitzeugengespräch mit der 84jährigen
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel. Etwa 100 Schülerinnen
und Schüler hörten zu und stellten zahlreiche Fragen.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
14. Juli 2025: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube (Online)
Am 14. Juli 2025 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube ein Zeitzeugengespräch
für Jugendliche des Freiwilligen Ökologischen Jahres in
Baden-Württemberg durch. Kooperationspartner war der
Internationale Bund.
10. Juli 2025: Zeitzeugengespräch mit Eva Weyl
(online)
Am Vormittag 10. Juli 2025 führte Birgit Mair gemeinsam
mit der 90jährigen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Zeitzeugengespräch für etwa 60 Schülerinnen der
Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg durch.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
9. Juli 2025: Zeitzeugengespräch mit Eva Weyl (online)
Am 9. Juli 2025 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
90jährigen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Zeitzeugengespräch für etwa 60 Schülerinnen und Schüler
aus Luckenwalde und Oranienburg durch, die vom Verein
Schlaglicht e.V. begleitet wurden. Kooperationspartner war
die Georg-von-Vollmar-Akademie.
8. Juli 2025: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden in Nürnberg (Präsenz)
Am 8. Juli 2025 führte Birgit Mair mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube an der Beruflichen
Schule 4 in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch, an dem
etwa 100 Auszubildende und einige Studierende der
Friedrich-Alexander-Universität teilnehmen.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
28. Juni 2025: Interview mit der
Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa
Am 28. Juni 2025 führte Birgit Mair mit der 88jährigen
jüdischen Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa ein
Interview durch und machte Fotos.
26. Juni 2025: Zeitzeugengespräch mit Eva Weyl
(online)
Am Vormittag des 26. Juni 2025 führte Birgit Mair
gemeinsam mit der 90jährigen Holocaust-Überlebenden Eva
Weyl ein Zeitzeugengespräch für Schülerinnen der
Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg durch.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
16. Juni 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Dr. Eva Umlauf in München
Am 16. Juni 2025 fand unser erstes gemeinsames
Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Dr. Eva
Umlauf in München statt. Kooperationspartner war die
Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern. Knapp 70 Interessierte
nahmen an der Veranstaltung teil. Nach der Begrüßung der
Gäste durch eine Mitarbeiterin des Caritas-Jugendwohnheims
stellte Moderatorin Birgit Mair die Zeitzeugin, die
zwischenzeitlich aus Präsidentin des Internationalen
Auschwitz-Komitees ist, vor und erläuterte den Ablauf der
Veranstaltung. Im Anschluss hielt Frau Dr. Umlauf einen
Vortrag, zu dem sie Fotos aus ihrem Leben via Powerpoint
präsentierte. Zudem las Frau Dr. Umlauf aus ihrer
Autobiographie vor. Eva Umlauf (geb. Hecht) stammt aus
einer slowakisch-jüdischen Familie. Ihre Eltern heirateten
im März 1942, da sie hofften, durch die Heirat der
Deportation zu entkommen. Ihre Mutter Agnes Gertrud, geb.
Eisler, war Schneiderin, ihr Vater Imrich-Mirko Hecht
arbeitete als Buchhalter. Beide wurden gezwungen, in einem
1941 eingerichteten Arbeitslager für Juden in der
slowakischen Kleinstadt Nováky Zwangsarbeit zu leisten. In
diesem Lager wurde Eva am 19. Dezember 1942 geboren. Im
Herbst 1944 wurde sie mit ihren Eltern in das
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Zu diesem
Zeitpunkt waren die Vergasungen bereits eingestellt
worden. Eva wurde die Häftlingsnummer A-26959
eintätowiert. Sie wurde schwer krank und überlebte nur
knapp. An ihren Vater hat sie keine aktive Erinnerung
mehr. Er wurde noch kurz vor der Befreiung von
Auschwitz-Birkenau im Januar 1945 in ein Außenlager des
Konzentrationslagers Mauthausen in Melk deportiert. Dort
starb er im Alter von 33 Jahren. Wie durch ein Wunder
erlebten Eva, ihre in Auschwitz geborene jüngere Schwester
und die Mutter die Befreiung durch die Rote Armee. Die
meisten ihrer jüdischen Familienmitglieder wurden von den
Nationalsozialisten ermordet.
11. Juni 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel in Düsseldorf
Am 11. Juni 2025 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
Holocaust-Überlebenden und Künstlerin Mina Gampel im
Theodor-Fliedner-Gymnasium Düsseldorf ein
Zeitzeugengespräch durch, an dem sich ca. 200 Schülerinnen
und Schüler sowie Lehrkräfte beteiligten.
5. Juni 2025: Zoom-Besprechung mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser
Am 5. Juni 2025 führte Buchautorin Birgit Mair mit dem
101jährigen Holocaust-Überlebenden via Zoom eine
Besprechung zum geplanten Buch durch. Sie interviewte den
101jährigen zu seiner Zeit in Shanghai (1939 bis 1947).
3. Juni 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel in Aufkirchen
Am 3. Juni 2025 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
Holocaust-Überlebenden und Künstlerin Mina Gampel in der
Montessorischule in Aufkirchen (bei Erding) ein
Zeitzeugengespräch durch, an dem sich ca. 60 Schülerinnen
und Schüler sowie Lehrkräfte beteiligten.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in
Kochel am See.
31. Mai 2025: Zoom-Besprechung mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser
Am 31. Mai 2025 führte Buchautorin Birgit Mair mit dem
101jährigen Holocaust-Überlebenden via Zoom eine
Besprechung zum geplanten Buch durch. Besprochen wurde das
Kapitel über seine Zeit in Berlin (1924-1939) sowie die
dazugehörigen Bildunterschriften zu den Dokumenten und
Fotos. Das Kapitel über Berlin ist fast fertig und wird
knapp 100 Seiten umfassen.
23. Mai 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Charlotte Knobloch in Nürnberg
(Präsenz)
Am 23. Mai 2025 fand in der Städtischen und Staatlichen
Wirtschaftsschule ein bewegendes Zeitzeugengespräch mit
der hochbetagten Frau Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch
statt. Veranstalterin war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
Buchautorin Birgit Mair vom Institut für
sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung
(ISFBB) e.V. übernahm die Moderation. Charlotte Knobloch
berichtete von den Tränen beim Abschied von ihrer
geliebten Großmutter Albertine Neuland. Die Oma überlebte
den nationalsozialistischen Terror nicht. Sie wurde nach
Theresienstadt deportiert, wo man sie verhungern ließ.
Frau Knobloch überlebte als Kind unter falscher Identität
die NS-Zeit bei einer Bauernfamilie im mittelfränkischen
Arberg. Ihre Retterin, die Katholikin Kreszentia Hummel,
gab vor, Charlotte sei ihr uneheliches Kind. Nach
Kriegsende wurde sie von ihrem Vater, der Jahre schwerer
Zwangsarbeit überlebt hatte, wieder abgeholt und nach
München gebracht. Jahrzehntelang saß Charlotte Knobloch
auf gepackten Koffern gelebt - die Familie wollte
eigentlich nicht im Land der Täter bleiben. Sie blieb
schließlich in der bayerischen Landeshauptstadt und
bekleidet seit 1985 das Amt der Präsidentin der
Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu und
stellten der Zeitzeugin im Anschluss an ihrem Vortrag
viele Fragen, die sie ausführlich beantwortete. Im
Publikum saß eine weitere Holocaust-Überlebende, die
87-jährige Klara Gorlatschowa, die in der von den
Deutschen besetzen Ukraine nur knapp überlebte. Ihre
Überlebensgeschichte findet sich ebenso wie die von Frau
Dr. Knobloch in Birgit Mairs Buch "Die letzten Zeuginnen
und Zeugen - Meine Arbeit mit Holcoaust-Überlebenden".
21. Mai 2025: Vortragsveranstaltung mit dem
Holocaust-Überlebenden Roman Haller in Gaißach
(Oberbayern, Präsenz)
Am 21. Mai 2025 moderierte Birgit Mair eine
Vortragsveranstaltung mit dem 81jährigen Holocaust-
Überlebenden Roman Haller in der Mitteschule im
oberbayerischen Gaißach. Mehr als achzig Schülerinnen und
Schüler nahmen daran teil und einige stellten Fragen.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in
Kochel am See.
10. Mai 2025: Besuch bei der Holocaust-Überlebenden
Klara Gorlatschowa
Am 10. Mai 2025 besuchte Buchautorin Birgit Mair die
87jährige jüdische Holocaust-Überlebende Klara
Gorlatschowa in ihrer Wohnung.
5. Mai 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel im Deggendorf<
(Präsenz)
Am 5. Mai 2025 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel an der Kaufmännischen
Berufsschule Deggendorf ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa
70 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil und stellten
Fragen.
2. Mai 2025: Zeitzeugengespräch mit Horst Bernard
(Online)
Am 2. Mai 2025 fand ein Online-Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Horst Bernard statt. Etwa 20
Schülerinnen und Schüler nahmen im Rahmen eines
Demokratietages daran teil. Initiiert wurde die
Veranstaltung von den Jusos Rheingau-Taunus.
18. bis 30. April 2025: Recherchereise für das Buch
über den Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser nach
Berlin
Vom 18. bis 30. April 2025 unternahm Birgit Mair eine
Recherchereise für das Buch über den
Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser nach Berlin. Sie
besuchte die drei Wohnhäuser, in denen Ernst Glaser
zwischen 1934 und 1939 in Berlin-Charlottenburg gelebt
hatte (Pestalozzistraße, Schlüterstraße, Niebuhrstraße).
Sie besuchte die Schule in der Bleibtreustraße, in der
Ernst Glaser - damals in die 19. Volksschule - eingeschult
wurde. Auch fand sie den Ort, an dem die Private jüdische
Waldschule (sog. Lessler-Schule) in der Hagenstraße stand,
in der Ernst Glaser von 1934 bis 1939 Schüler war. Sie
fand mit Hilfe der Verwaltung des jüdischen Friedhofs in
Berlin-Weißensee die Gräber seiner Großmutter
väterlicherseits und seines Großvaters mütterlicherseits.
Vielen Dank an den Schauspieler Niels Bruno Schmidt, der
mit dabei war. Birgit Mair besuchte den Ort, an dem Ernst
Glaser 1937 seine Bar Mitzwe hatte, die Synagoge in der
Prinzregentenstraße, von der nur noch eine Gedenktafel
übrig ist. Auch fotografierte sie die Reste der Synagoge
in der Fasanenstraße. Ernst Glaser wurde als Jugendlicher
Zeuge, wie die Synagoge in Flammen stand und die Feuerwehr
die Flammen nicht löschte. Ein Besuch in der Bibliothek
des jüdischen Gemeindezentrums in der Fasanenstraße war
sehr lohnenswert. Vielen Dank an die nette Bibliothekarin
für die Hilfestellungen. Sie besuchte auch das Haus in der
Greveniusstraße 20b, in dem Ernst Glasers Großmutter
mütterlicherseits vor ihrer Flucht nach Südafrika
zwangsweise leben musste. Am 27. April 2025 wurden die
ersten Ergebnisse der Recherchereise per
Zoom-Videokonferenz mit dem zwischenzeitlich 101jährigen
Ernest Glaser besprochen.
Die Holocaust-Überlebende Peggy Parnass starb im Alter
von 97 Jahren in Hamburg – Ein liebenswerter Mensch ist
tot
Peggy Parnass bei der Einschulung
(Foto: Privatbesitz Peggy Parnass, Reproduktion
Birgit Mair 2022) |
Peggy Parnass im November 2022 in Hamburg (Foto:
Birgit Mair) |
Peggy Parnass starb am Mittwoch, 12. März 2025 im Alter
von 97 Jahren in Hamburg, der Stadt, in der sie 1927
geboren wurde. Ihre jüdischen Eltern wurden von den
Nationalsozialisten in Treblinka ermordet. Peggy und ihr
kleiner Bruder Gady gelangten mit Hilfe eines
Kindertransports von Hamburg aus nach Schweden und
überlebten so den Holocaust.
Ich lernte Peggy im Jahr 2022 kennen, als ich sie für mein
Buch „Die letzten Zeuginnen und Zeugen – Meine Arbeit mit
Holocaust-Überlebenden“ mehrfach interviewen durfte. Peggy
ist einer der liebenswertesten Menschen, denen ich je
begegnet bin. Sie empfing mich mit offenen Armen und gab
mir von Anfang an das Gefühl, eine Freundin zu sein. Umso
trauriger bin ich nun, dass dieser Mensch nicht mehr unter
uns ist. Gleichwohl bleibt die Erinnerung an eine
aufrechte Antifaschistin, eine Kämpferin für die Rechte
von Homosexuellen und anderen Minderheiten. Über viele
Jahre war sie auch als Zeitzeugin aktiv und hat ihre
Erfahrungen mit jungen Menschen geteilt. Bekannt wurde sie
als streitbare Journalistin und Buchautorin.
Was von Peggy bleibt, ist nicht nur die Erinnerung an
diesen liebenden Menschen, sondern es sind auch ihre
zahlreichen Bücher, die sie verfasst hat, die Filme, in
denen sie mitgewirkt hat. Meinen Dank möchte ich allen
Menschen aussprechen, die sich bis zum Schluss liebevoll
um die im Herzen immer jung gebliebene Peggy gekümmert
haben.
Birgit Mair, Autorin des Buches „Die letzten Zeuginnen und
Zeugen – Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden“
Der Filmmitschnitt unserer gemeinsamen
Zeitzeugenveranstaltung im Mai 2023 im Kulturschloss
Wandsbek in Hamburg kann auf unserem YouTube-Kanal
angesehen werden: Link
zum Film
März 2025: Ausstellung "Überlebensberichte von Josef
Jakubowicz" in Erlangen
Unsere Wanderausstellung "Überlebensberichte von Josef
Jakubowicz" wurde im März 2025 im Gymnasium Fridericianum
in Erlangen präsentiert. Die Ausstellung zeichnet das
Leben des jüdischen Holocaust-Überlebenden Josef
Jakubowicz (1925-2013) nach. Josef Jakubowicz wurde 1925
in Oswiecim (Auschwitz) geboren. Fast seine gesamte
jüdische Familie wurde von den Nationalsozialisten
ermordet. Als Jugendlicher musste er mehr als fünf Jahre
lang in Zwangsarbeitslagern für Juden und in den KZs
Groß-Rosen, Flossenbürg, Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen
schuften. Die Ausstellung beleuchtet auch sein en Kampf
gegen Neonazis in der Nachkriegszeit sowie die Ermordung
seines besten Freundes Shlomo Lewin 1980 und dessen
Lebenspartnerin Frida Poeschke in Erlangen durch einen
Neonazi.
19. März 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel in Aschaffenburg
(Präsenz)

Die 84jährige Mina
Gampel beim Auftritt in Aschaffenburg (Foto:
Birgit Mair)
|

Schülerinnen und
Schüler in Aschaffenburg hören Mina Gampel zu.
(Foto: Birgit Mair) |
Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler, viele Fragen und
häufiger Applaus. Dies war das Ergebnis des
Zeitzeugengespräches mit der 84jährigen
Holocaust-Überlebenden und Künstlerin Mina Gampel am
Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg am Vormittag
des 19. März 2025. Vielen Dank für die Einladung und
vielen Dank an die Georg-von-Vollmar-Akademie für die
Kooperation.
17. März 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl (online)
Besprechung kurz vor Beginn der Veranstaltung am 17. März
2025
Am 17. März 2025 moderierte Birgit Mair ein
Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl
für ca. 70 Schülerinnen und Schüler des
Wirtschaftsgymnasiums am Adam-Josef-Cüppers Berufskolleg
in Ratingen (NRW). Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
13. März 2025: Zeitzeugengespräch mit dem 92jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Augsburg (Präsenz)
Birgit Mair und Ernst Grube in Augsburg (Foto: Privat)
Am 13. März 2025 fand für Schüler der
Franz-von-Assisi-Schule in Augsburg ein Zeitzeugengespräch
mit dem 92jährigen Holocaust-Überlebenden Ernst Grube
statt. Birgit Mair moderierte die Veranstaltung, an der
mehr als 50 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, die sehr
gut vorbereitet waren und überdurchschnittlich viele
Fragen an den Zeitzeugen mitbrachten. Kooperationspartner
war das JMD Respekt Coach Sonderprogramm zur
Primärprävention gegen Extremismus und gruppenbezogene
Menschenfeindlichkeit in Augsburg.
11. März 2025: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube für
eine Schule ein Jena (Online)
Am 11. März 2025 fand für Schüler der SBSZ Jena-Göschwitz
(Thüringen) ein Zeitzeugengespräch mit dem 92jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
Birgit Mair moderierte die Veranstaltung, an der mehr als
25 Schüler teilnahmen.
20. Februar 2025: Vortrag über den
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Nürnberg (Präsenz)
Am 20. Februar 2025 fand in der Mittelschule St. Leonhard
in Nürnberg ein Vortrag von Birgit Mair über den
Holocaust, Antisemitismus und das Leben des
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
Etwa 25 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte
nahmen daran teil.
18. Februar 2025: Zeitzeugengespräch mit Horst Bernard
für eine Schule in Hannover (Online)
Horst Bernard und Moderatorin Birgit Mair beim
Online-Zeitzeugengespräch (Fotoselfie: Birgit Mair)
Am Vormittag des 18. Februar 2025 fand ein
Online-Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden
Horst Bernard für die Käthe-Kollwitz-Schule (Gymnasium) in
Hannover statt. Etwa 180 Schülerinnen und Schüler nahmen
daran teil und stellten zahlreiche Fragen.
13. Februar 2025: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube
an der Staatlichen Realschule in Zirndorf (Präsenz)
Ernst Grube an der Staatlichen Realschule Zirndorf (Foto:
Birgit Mair)
Am 13. Februar 2025 fand an der Staatlichen Realschule
Zirndorf ein Zeitzeugengespräch mit dem 92jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
Birgit Mair moderierte die Veranstaltung, an der 50
Schülerinnen und Schüler und mehrere Lehrkräfte
teilnahmen.
7. Februar 2025: Teilnahme an der Paneldiskussion
"Wehrhafte Demokratie - zivilgesellschaftliches
Engagement: Was tun?" im Staatstheater Nürnberg
Birgit Mair (2. v. r. ) und weitere
Podiumsteilnehmer*innen im Staatstheater Nürnberg (Foto:
ISFBB e.V.)
Gemeinsam mit Heinrich Horwitz (Die Vielen), Martina
Mittenhuber (Stabsstelle für Menschenrechte Nürnberg),
Arne Semsrott (FragDenStaat) und Moderatorin Lene Grösch
beteiligte sich Birgit Mair am 7. Februar 2025 an einer
Pandeldiskussion zum Thema "Wehrhafte Demokratie -
zivilgesellschaftliches Engagement: Was tun?" im
Staatstheater Nürnberg. Achzig Interessierte nahmen daran
teil.
3. Februar 2025: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube in
Nürnberg
Ernst Grube an der Mittelschule St. Leonhard Nürnberg
(Foto: Birgit Mair)
Am 3. Februar 2025 fand in der Mittelschule St. Leonhard
in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit dem 92jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
Birgit Mair moderierte die Veranstaltung.
30. Januar 2025: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube in
Roth bei Nürnberg
Am 30. Januar 2025 fand im Schloss Ratibor in Roth bei
Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit dem 92jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt. Initiiert wurde
es von Roth ist bunt, Birgit Mair moderierte die
Veranstaltung.
28. Januar 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel am
Marie-Curie-Gymnasium Neuss in Neuss
Am Nachmittag des 28. Januar 2025 führte Birgit Mair
gemeinsam mit der 84jährigen Holocaust-Überlebenden Mina
Gampel Marie-Curie-Gymnasium Neuss ein Zeitzeugengespräch
durch, an dem etwa 75 Schülerinnen und Schüler sowie
Lehrkräfte und eine weitere Holocaust-Überlebende
teilnahmen. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
28. Januar 2025: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel am Gymnasium Norf in
Neuss
Am Vormittag des 28. Januar 2025 führte Birgit Mair
gemeinsam mit der 84jährigen Holocaust-Überlebenden Mina
Gampel am Gymnasium Norf in Neuss ein Zeitzeugengespräch
durch, an dem mehr als 250 Schülerinnen und Schüler und
Lehrkräfte teilnahmen.
26. Januar 2025: Vortrag aus Anlass des
Holocaust-Gedenktages - Birgit Mair berichtet über das
Leben der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl
Etwa 150 Menschen kamen am 26. Januar 2025 ins Bürgerhaus
Rees und hörten den Vortrag von Birgit Mair über die
89jährige Holocaust-Überlebende Eva Weyl. Eingeladen hatte
die Stadt Rees am Niederrhein.
22. Januar 2025: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube in
Nürnberg
Ernst Grube am Sigena-Gymnasium Nürnberg (Foto: Birgit
Mair)
Der Holocaust-Überlebende Ernst Grube berichtete am 22.
Januar 2025 am Sigena-Gymnasium Nürnberg von den
nationalsozialistischen Verfolgungen. Moderiert wurde die
Veranstaltung von Birgit Mair vom Institut für
sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung
ISFBB e.V. Mehr als 80 Schülerinnen und Schüler nahmen
teil, einige stellten Fragen. Es war eine
Kooperationsveranstaltung mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie.
14. Januar 2025: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube in
Erlangen
Ernst Grube berichtete am 14. Januar 2025 an der
Städtischen Wirtschaftsschule Erlangen von den
nationalsozialistischen Verfolgungen. Moderiert wurde die
Veranstaltung von Birgit Mair vom Institut für
sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung
ISFBB e.V. Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler nahmen
teil, einige stellten Fragen. Es war eine
Kooperationsveranstaltung mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie.
13. Januar 2025: Online-Gespräch mit Ernest Glaser -
hundertjähriger Holocaust-Überlebende berichtet von
seiner Flucht über Shanghai in die USA

Der 100jährige Ernest Glaser im September 2024 in
Kalifornien (Foto: Birgit Mair)
Mehr als vierzig Interessierte nahmen am Abend des 13.
Januar 2025 an der Online-Veranstaltung mit dem
100jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser teil. Es
war eine eine Kooperationsveranstaltung von Akademie
Frankenwarte und der Gesellschaft für christlich-jüdische
Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken und dem ISFBB
e.V.
28. November 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube
in Nürnberg
Ernst Grube berichtete am 28. November 2024 in der
Cultfactory Luise Nürnberg in Nürnberg von den
nationalsozialistischen Verfolgungen. Moderiert wurde die
Veranstaltung von Birgit Mair vom Institut für
sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung
ISFBB e.V. Mehr als 90 Menschen nahmen teil und stellten
Fragen. Ernst Grube wurde 1932 in München geboren. Seine
Mutter war jüdisch, sein Vater evangelisch. Nach der
Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden
die unmittelbar angrenzenden Gebäude der israelitischen
Kultusgemeinde in der Herzog-Max Straße „arisiert“, d.h.
geraubt. Die Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen
Mietwohnung vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern
Ernst und seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem
Novemberpogrom 1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle
der dort untergebrachten Kinder wurden später von den
Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und
seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das
„Judenlager Milbertshofen“, später bis April 1943 in ein
weiteres Lager in Berg am Laim. Drei Monate vor Kriegsende
wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto
Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8.
Mai 1945 inhaftiert waren.
Bis heute kämpft Ernst Grube aktiv gegen Rassismus,
Antisemitismus und Neonazismus. Für sein Engagement wurde
er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Elser-Preis
der Landeshauptstadt München sowie dem Münchner
Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen. Ernst Grube
ist Präsident der Lagergemeinschaft Dachau e.V. und
Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bayerische
Gedenkstätten. Im Jahr 2023 wurde ihm das Ehrenbürgerrecht
der Stadt München sowie das Verdienstkreuz am Bande des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
9. November 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (Online)
Am 9. November 2024 fand für Studierende der Pädagogik im
Rahmen einer Fortbildung der Kolpingakademie Augsburg ein
Online-Zeitzeugengespräch mit der 84jährigen
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Etwa Einhundert Schüler:innen und
Lehrkräfte nahmen daran teil.
8. November 2024, 17 Uhr: Nie wieder ist jetzt
Zeitzeugengespräch und Buchvorstellung mit der
Holocaust-Überlebenden Lilo Seibel-Emmerling in
Weiden/Oberpfalz
Am 8. November 2024 berichtete die 92-jährige
Holocaust-Überlebende Lilo Seibel-Emmerling im Gespräch
mit der Autorin des Buches "Die letzten Zeuginnen und
Zeugen", Birgit Mair, vor mehr als vierzig Zuhörerinnen
und Zuhörern in der Volkshochschule Weiden/Oberpfalz von
den Verfolgungen ihrer Familie durch die
Nationalsozialisten. Als Kind eines jüdischen Vaters
überlebte sie die NS-Zeit in Berlin. Auch wird sie als
eine der ersten weiblichen bayerischen
Landtagsabgeordneten über die politische Atmosphäre der
Nachkriegsjahrzehnte sowie ihr Engagement als
SPD-Europaabgeordnete berichten. Lilo Seibel-Emmerling
wurde als Lieselotte Sachs im Februar 1932 im
oberschlesischen Leobschütz (später G?ubczyce) geboren.
Ihr Vater war jüdisch. Ihre Mutter kam aus einer
katholischen Familie und war infolge der Heirat mit Lilos
Vater zum Judentum konvertiert. Nachdem die
Auswanderungspläne der Eltern scheiterten, zog die Familie
nach Berlin und überlebte dort unter schwierigsten
Bedingungen.
7. November 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (Präsenz)
Am 7. November fand ein Zeitzeugengespräch mit der
84jährigen Holocaust-Überlebenden Eva Franz für knapp 50
Schülerinnen und Schüler an der Staatlichen Realschule
Zirndorf statt. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
6. November 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (Präsenz)
Am 6. November fand ein Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Franz für knapp 50 Schülerinnen
und Schüler an der Staatlichen Realschule Zirndorf statt.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
29. Oktober 2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube (Online)
Am 29. Oktober 2024 führte Birgit Mair als Moderatorin
gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für
knapp siebzig Studierende und Beschäftigte der Technischen
Universität Dortmund durch.
25. Oktober 2024: "Erinnerungen an Überleben und
Hoffnung" im Gespräch mit dem Shoah-Überlebenden Ernst
Grube" in Schwandorf (Hybrid-Veranstaltung)
Am 25. Oktober 2024 fand in der Schwandorfer Spitalkirche
ein Zeitzeugengespräch mit dem 91jährige jüdischen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt. Der gebürtige
Münchner und Shoah-Überlebende Ernst Grube berichtete als
einer der letzten Zeugen über die persönlichen
Erinnerungen und Erfahrungen während der
Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten des Dritten
Reichs. In diesem einzigartigen Gespräch teilte der
Überlebende nicht nur seine Geschichte, sondern auch seine
persönliche Perspektive auf Menschlichkeit, Hoffnung und
Überlebenskraft. Die Buchautorin und
Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair, die seit 2005 mehr
als fünfhundert Zeitzeugengespräche mit
Holocaust-Überlebenden durchgeführt hat, führte durch das
Gespräch und bettete die Erzählungen des Zeitzeugen in den
historischen Kontext ein und präsentierte Bilder und
Dokumente aus seinem Leben. Die Veranstaltung wollte
zeigen, wie wichtig die Fortführung einer
"Erinnerungskultur" in der Gesellschaft ist – gerade dann,
wenn es einmal keine lebenden Zeitzeugen mehr geben wird.
Mehr als siebzig Menschen nahmen in Präsenz teil sowie 17
online. Vielen Dank an die Volkshochschule Schwandorf für
die Einladung.
7. bis 11. Okotober 2024: Bildungsurlaub "Den Worten
folgen Taten? Rechter Terror in Deutschland" mit Birgit
Mair auf Schloss Aspenstein in Kochel am See
(Oberbayern)
Vom 7. bis 11. Oktober 2024 leitete Birgit Mair auf
Schloss Aspenstein in Kochel am See im Auftrag des
Bayerischen Seminars für Politik e.V. ein Seminar zum
Thema "Den Worten folgen Taten? Rechter Terror in
Deutschland", an dem 13 Multiplikator:innen teilnahmen.
Als Gastreferierende konnten der Journalist und
Rechtsextremismus-Experte Robert Andreasch, der
Holocaust-Überlebende Ernst Grube sowie Robert Höckmayr
gewonnen werden. Herr Höckmayr verlor beim
rechtsterroristischen Oktoberfestanschlag 1980 zwei
Geschwister. Er selbst und weitere Familienangehörige
wurden schwer verletzt.
Bereits in der Weimarer Republik übten extrem rechte und
antidemokratische Gruppierungen Terror aus, der im
staatlich organisierten Terror des Nationalsozialismus und
der fabrikmäßigen Ermordung europäischer Jüdinnen und
Juden sowie Sinti und Roma und weiterer Opfergruppen im
Holocaust gipfelte. Das Seminar bot einen Streifzug durch
die Geschichte des rechten Terrors von der Weimarer
Republik bis heute und lässt Betroffene rechter Gewalt zu
Wort kommen. Der Schwerpunkt des Seminars lag auf der
Darstellung rechter, antisemitischer, antiziganistischer,
rassistischer, sozialdarwinistischer und homophober
Propaganda nach 1945 bis hin zum rechten Terror in
Deutschland und dem Umgang damit durch Behörden, Medien
und Zivilgesellschaft. Beispielhaft wurde der
antisemitische Doppelmord in Erlangen im Jahr 1980
beleuchtet. Vertiefend wurde dann rechter Terror der
letzten Jahre dargestellt und analysiert: Aus der Sicht
von Tätern, Opfern und Zuschauern wurden die Verbrechen
des NSU (1998-2011), der rechtsterroristische Anschlag am
Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München 2016 beleuchtet.
Es wurden Handlungsstrategien entwickelt, wie wir
rassistischer Hetze Einhalt gebieten können und es wurden
Hilfsangebote vorgestellt, die Betroffene unterstützten.
7. Oktober 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl (online)
Am 7. Oktober 2024 moderierte Birgit Mair ein
Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden
Eva Weyl für 120 Schülerinnen und Schüler aus Bayreuth.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bezirksjugendring
Oberfranken.
4. Oktober2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Nürnberg
(Präsenzveranstaltung)
Am 4. Oktober 2024 fand an der
Lothar-von-Faber-Fachoberschule Nürnberg ein
Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem rund 180
Jugendliche und Erwachsene teilnahmen. Buchautorin und
Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair, die seit 2005 mehr
als fünfhundert Zeitzeugengespräche mit
Holocaust-Überlebenden durchgeführt hat, moderierte die
Veranstaltung, die in Kooperation mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie stattfand.
30. September 2024: Die letzten Zeug*innen des
Holocaust: Ein Online-Gespräch mit dem 100jährigen
Ernest Glaser

Ernest Glaser mit seinen Schulzeugnissen aus Berlin.
(Foto: Birgit Mair)
Am 30. September 2024 fand moderiert von Birgit Mair in
Kooperation mit der Akademie Frankenwarte e.V. ein
Hybrid-Zeitzeugengespräch mit dem 100jährigen jüdischen
Holocaust-überlebenden Ernst Glaser (später Ernest Glaser)
statt, an dem mehr als vierzig Menschen teilnahmen. Ernest
Glaser wurde 1924 als Ernst Glaser in Berlin geboren. Der
heute 100-jährige Glaser entstammt einer jüdischen
Familie. Seine Mutter wuchs in Plauen auf, sein Vater in
Plathe in Pommern. In Berlin besuchte Ernst zunächst eine
Volksschule und später die Lessler-Oberrealschule im
Grunewald. Im November 1938 wurde er Zeuge der Pogromnacht
in der „Reichshauptstadt“ der NSDAP. Er sah, wie die
Synagoge in der Fasanenstraße brannte. Verwandte von ihm
wurden verhaftet. Im Juni 1939 schafften es seine Eltern,
mit einem Schiff von Italien aus nach Shanghai zu fliehen.
Dort lebte die Familie bis zum Kriegsende, zeitweise in
einem Ghetto, in dem etwa 18.000 Jüdinnen und Juden
zusammengepfercht leben mussten. Das Ghetto in der
Hafengegend wurde auf Betreiben Nazi-Deutschlands von den
japanischen Besatzern eingerichtet und streng
kontrolliert. Die Befreiung erlebte Ernst Glaser Anfang
September 1945 in Shanghai.
18. bis 25. September 2024: Besuch beim
Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser in den USA
Buchautorin Birgit Mair war vom 18. bis 25. September 2024
in Kalifornien in den USA. An vier Tagen interviewte und
filmte sie den 100jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest
Glaser, der 1924 als Ernst Glaser in Berlin geboren wurde.
Auch konnte sie zahlreiche Fotos und Dokumente aus seiner
Zeit auf der Flucht in Shanghai sowie aus Berlin
reproduzieren. Birgit Mair und das ISFBB werden die mehr
als 200 Seiten umfassende Autobiographie des
Holocaust-Überlebenden in deutscher Sprache verlegen.
Diese erscheint voraussichtlich spätestens Mitte 2025.
Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich per E-Mail an
info@isfbb.de
16. September 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl (online)
Am 16. September 2024 moderierte Birgit Mair ein
Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl
für 90 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums
am Adam-Josef-Cüppers Berufskolleg in Ratingen (NRW).
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
4. September 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl (online)
Am 4. September 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler des
Stadtgymnasiums Porz in Köln durch. Insgesamt nahmen mehr
als fünfzig Schüler/innen daran teil. Kooperationspartner
war die Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
29. Juli bis 2. August 2024: Bildungsurlaub "Rechte
Netzwerke in Ost- und Westdeutschland - Ein Streifzug
durch die Geschichte von 1945 bis 2024" mit Birgit Mair
auf Schloss Aspenstein in Kochel am See (Oberbayern)
Das Seminar mit dem Titel "Rechte Netzwerke in Ost- und
Westdeutschland - Ein Streifzug durch die Geschichte von
1945 bis 2024" beleuchtete in komprimierter Form den
Umgang mit den NS-Verbrechen in Westdeutschland und in der
DDR. Hierbei wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in
Bezug auf extrem rechte politische Strömungen erläutert.
Kontinuitäten rechten Terrors vom Oktoberfestattentat, den
antisemitischen Doppelmord in Erlangen 1980, die NSU-Morde
bis hin zum Terror in Halle und Hanau werden ebenso
skizziert wie die mehr als zweihundert rechts motivierten
Morde der letzten fünfzig Jahre. Hierbei wurde auch die
Perspektive von Betroffenen rechter Gewalt eingenommen. So
berichtete der 91jährige Holocaust-Überlebende Ernst Grube
per Online-Zuschaltung über die antisemitischen
Diskriminierungen in der Zeit des Nationalsozialismus.
Der Schwerpunkt des Seminars lag auf den jüngeren rechten
Projekten der letzten zehn Jahre. Hierbei wurde auf die
klassische Neonaziszene, aber auch auf extreme Rechte,
völkische Siedlungsbewegungen und die Reichsbürgerszene
eingegangen. Andrea Roepke klärte per Online-Zuschaltung
über völkische Siedlungsbewegungen in Ost- und
Westdeutschland auf. Auch die Entwicklungen der AfD sowie
deren unterstützendes Netzwerk (IB, Einprozent usw.)
wurden beleuchtet und die Radikalisierung und das
Verbreiten von FakeNews, Halbwahrheiten, Desinformation
und Verschwörungsideologien im Internet thematisiert.
Niklas Fischer vertiefte das Thema, indem er über "Mythos
Auschwitz" sprach und dabei die Angriffe neurechter
Netzwerke auf die Erinnerungskultur thematisierte. Neben
Ursachenanalysen für Rechtsentwicklungen wurden
schließlich auch Handlungsempfehlungen für den Umgang mit
rechten Tendenzen im Internet, auf der Straße und in den
Parlamenten vorgestellt. Kooperationspartner des
Wochenseminars war die Georg-von-Vollmar-Akademiie in
Kochel
18. Juli 2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube (Online)
Am 18. Juli 2024 führte Birgit Mair als Moderatorin
gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für
drei Schulklassen der Geschwister-Scholl-Realschule in
Nürnberg ein Online-Zeitzeugengespräch durch, an dem etwa
50 Menschen teilnahmen. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
17. Juli 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (Online)
Am 17. Juli 2024 fand ein Online-Zeitzeugengespräch mit
der Holocaust-Überlebenden Eva Franz für etwa 70
Schülerinnen und Schüler der Anton-Jaumann-Realschule
Wemding statt. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
15. Juli 2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube (Online)
Am 15. Juli 2024 führte Birgit Mair als Moderatorin
gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für
drei Schulklassen der Geschwister-Scholl-Realschule in
Nürnberg ein Online-Zeitzeugengespräch durch, an dem etwa
50 Menschen teilnahmen. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
Juni 2024: Ausstellung "Überlebensberichte von Josef
Jakubowicz" in Forchheim
Im Juni 2024 wurde die Wanderausstellung
"Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" über den
Holocaust-Überlebenden Josef Jakubowicz (1925-2013) in der
Georg-Hartmann-Realschule Forchheim gezeigt.
10. Juli 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg
Am 10. Juli 2024 fand an der Mittelschule St. Leonhard in
Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Knapp fünfzig Schüler:innen und zwei
Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in
Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.
8. Juli 2024: Veranstaltung mit dem
Holocaust-Überlebenden Roman Haller (Online)
Am 8. Juli 2024 berichtete Roman Haller Jugendlichen aus
Dingolfing via Zoom aus seinem Leben. Roman Haller kennt
seinen genauen Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7.
und 10. Mai 1944 wurde er in einem Waldstück in der von
den Deutschen besetzten Sowjetunion (heute Ukraine)
geboren. Der genaue Ort ist ihm nicht bekannt. Seine
Eltern, Ida und Lazar Haller, konnten mit Hilfe anderer
aus einem Ghetto und Zwangsarbeiterlager entkommen und
sich mit einer Gruppe weiterer Jüdinnen und Juden in einem
Bunker im Wald verstecken. Ohne die Hilfe des
Wehrmachtsmajors Eduard Rügemer und seiner polnischen
Geliebten Irena Gut hätten sie vermutlich nicht überlebt.
Rügemer und Gut versorgten Roman Hallers Eltern unter
anderem mit Lebensmitteln. Es stand zur Debatte, Roman
Haller nach der Geburt erdrosseln zu müssen, da er eine
große Gefahr darstellte: Ein schreiendes Baby hätte die
gesamte zwölfköpfige Gruppe verraten können. Dass er heute
zu uns sprechen kann, gleicht einem kleinen Wunder.
5. Juli 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Scheinfeld (Präsenz)
Am 5. Juli 2024 fand für etwa 150 Schülerinnen und Schüler
des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Scheinfeld ein
Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva
Franz statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Die
Veranstaltung selbst fand in der Aula des benachbarten
Gymnasiums statt. Seit 2014 halten Eva Franz und Birgit
Mair regelmäßig Zeitzeugengespräche am BSZ in Scheinfeld
ab.
3. Juli 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Ratingen (online)
Am 3. Juli 2024 fand in Kooperation mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie ein Online-Zeitzeugengespräch
mit der 83jährigen Auschwitz-Überlebenden Eva Franz für
mehr als fünfzig Schülerinnen und Schüler des
Wirtschaftsgymnasiums am Adam-Josef-Cüppers Berufskolleg
in Ratingen statt. Die Sintezza Eva Franz überlebte als
Kind auch die KZ Ravensbrück, Mauthausen und
Bergen-Belsen. Moderiert wurde das Gespräch von
Buchautorin Birgit Mair. Sie präsentierte Dokumente zu Eva
Franz und ihrer Familie aus den NS-Archiven.
2. Juli 2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in München
(Präsenzveranstaltung)
Am 2. Juli 2024 fand an der FOS München-West ein
Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem rund 200
Jugendliche und Erwachsene teilnahmen. Buchautorin und
Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair, die seit 2005 mehr
als fünfhundert Zeitzeugengespräche mit
Holocaust-Überlebenden durchgeführt hat, moderierte die
Veranstaltung, die in Kooperation mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie stattfand.
28. Juni 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der
Westerbork-Überlebenden Eva Weyl
Am 28. Juni 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler
einer Schule in Berlin und Luckenwalde durch. Insgesamt
nahmen etwa vierzig Schüler/innen daran teil.
Kooperationspartner waren Schlaglicht e.V. und die
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
24. bis 26. Juni 2024: "Auf nach Nürnberg!"
Antisemitismus und jüdisches Leben am Beispiel Nürnbergs
Vom 24. bis 26. Juni 2024 leitete Birgit Mair im Auftrag
der Akademie Frankenwarte e.V. Würzburg ein
Bildungsseminar zum Thema "Antisemitismus und jüdisches
Leben am Beispiel Nürnberg" im Caritas-Pirckheimer-Haus
Nürnberg. Sie führte die Gruppe erwachsener
Teilnehmer/innen auf den Spuren jüdischen Lebens und
Leidens durch die Nürnberger Innenstadt, auf das ehemalige
NSDAP-Reichsparteitagsgelände und in das Memorium
Nürnberger Prozesse. Auch neuere Formen des Antisemitismus
sowie die Folgen der terroristischen Angriffe gegen die
israelische Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 und deren
Folgen wurden thematisiert. Ursula Rößner, Tochter der
Holocaust-Überlebenden Eva Rößner, berichtete aus ihrer
Familiengeschichte und beantworte Fragen aus dem Publikum.
20. Juni 2024: Workshop zu Rassismus und
Antisemitismus in Büchenbach
Gelungenes Debut: Am 20. Juni 2024 gestalteten Birgit Mair
und Eric Lynn erstmals gemeinsam einen Workshop. In der
Montessorischule Büchenbach im Landkreis Roth arbeiteten
sie zu den Themen Rassismus und Antisemitismus. Teil der
Veranstaltung war auch die Lebensgeschichte von Eric Lynn,
dessen jüdische Eltern den Holocaust durch Flucht nach
Palästina überlebten. Mehr als vierzig Schülerinnen und
Schüler sowie Lehrkräfte nahmen an der Veranstaltung in
Büchenbach teil. Kooperationspartner war das Bayerische
Seminar für Politik e.V. in München.
13. Juni 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg
Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in der Mittelschule St.
Leonhard (Foto: Birgit Mair)
Am 13. Juni 2024 fand an der Mittelschule St. Leonhard in
Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Etwa 25 Schüler:innen und zwei
Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in
Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.
11. Juni 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg
Am 11. Juni 2024 fand an der Peter-Henlein-Schule in
Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Knapp sechzig Schüler:innen und zwei
Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde
gefördert von der Petra-Kelly-Stiftung.
6. Juni 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Scheinfeld
(Präsenzveranstaltung)
Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Scheinfeld (Foto:
Birgit Mair)
Am 6. Juni 2024 fand an der Real- und Fachoberschule
Schloss Schwarzenberg in Scheinfeld ein Zeitzeugengespräch
mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von
Birgit Mair moderiert wurde. 130 Schüler:innen und
Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in
Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie
durchgeführt.
4. Juni 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Roman Haller
Roman Haller 2023 in München (Foto: Birgit Mair)
Am 4. Juni 2024 fand in Kooperation mit der Stadt Herten
und dem Programm "Demokratie leben" ein
Online-Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden
Roman Haller statt. Herr Haller kennt seinen genauen
Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7. und 10. Mai 1944
wurde er in einem Waldstück in der von den Deutschen
besetzten Sowjetunion (heute Ukraine) geboren. Der genaue
Ort ist ihm nicht bekannt. Seine Eltern, Ida und Lazar
Haller, konnten mit Hilfe anderer aus einem Ghetto und
Zwangsarbei- terlager entkommen und sich mit einer Gruppe
weiterer Jüdinnen und Juden in einem Bunker im Wald
verstecken. Ohne die Hilfe des Wehrmachtsmajors Eduard
Rügemer und seiner polnischen Geliebten Irena Gut hätten
sie vermutlich nicht überlebt. Rügemer und Gut versorgten
Roman Hal- lers Eltern unter anderem mit Lebensmitteln. Es
stand zur Debatte, Roman Haller nach der Geburt erdrosseln
zu müssen, da er eine große Gefahr darstellte: Ein
schreiendes Baby hätte die gesamte zwölfköpfige Gruppe
verraten können. Dass er heute zu uns sprechen kann,
gleicht einem kleinen Wunder. Nach der Befreiung durch die
Rote Armee lebte die Familie im DP-Lager München-Freimann.
Ziel war die Auswanderung in die USA. Letztendlich blieben
sie aber in München, wo Roman Haller aufwuchs und noch
heute lebt. Sein Retter, Eduard Rügemer, ein gebürtiger
Nürnberger, wurde für ihn für einige Jahre zu einem
Ersatzopa. Mit seiner Retterin Irena Gut war der
Überlebende ebenfalls in Kontakt. Er verfasste Bücher zur
Nachkriegsgeschichte der Juden in Deutschland und ist
Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Das Theaterstück »Irena’s Vow« behandelt Roman Hallers
Überlebensgeschichte und wurde 2009 auf dem Broadway
aufgeführt.
3. Juni 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der
Westerbork-Überlebenden Eva Weyl
Am 3. Juni 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler
einer Schule in Fürstenberg und Hennigsdorf durch.
Insgesamt nahmen etwa fünfunddreißig Schüler/innen daran
teil. Kooperationspartner waren Schlaglicht e.V. und die
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
15. Mai 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg
Am 15. Mai 2024 fand an der Peter-Henlein-Schule in
Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Knapp vierzig Schüler:innen und eine
Lehrkraft nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde
gefördert von der Petra-Kelly-Stiftung.
14. Mai 2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Lappersdorf
(Präsenzveranstaltung)
Am 14. Mai 2024 fand im Gymnasium in Lappersdorf bei
Regensburg ein Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem rund 150
Jugendliche und Erwachsene teilnahmen. Buchautorin und
Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair, die seit 2005 mehr
als fünfhundert Zeitzeugengespräche mit
Holocaust-Überlebenden durchgeführt hat, moderierte die
Veranstaltung, die in Kooperation mit der
Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern und der Akademie
Frankenwarte e.V. stattfand.
8. Mai 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (online)
Am 8. Mai 2024 fand in Kooperation mit den Jusos
Hessen-Süd ein Online-Zeitzeugengespräch mit der
83jährigen Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt. Die
Sintezza überlebte als Kind auch die KZ Ravensbrück,
Mauthausen und Bergen-Belsen. Moderiert wurde das Gespräch
von Buchautorin Birgit Mair. Sie präsentierte Dokumente zu
Eva Franz und ihrer Familie aus den NS-Archiven.
30. April 2024: Ende der Zeitzeugenschaft? Gespräch
mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Amberg
(Präsenzveranstaltung)
Am Abend des 30. April 2024 fand im Rathaussaal Amberg ein
Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem rund 100
Menschen teilnahmen. Mit Ernst Grube konnte an diesem
Abend einer der letzten noch lebenden Shoa-Überlebender
von seinen Verfolgungen durch die Nationalsozialisten
berichten. Die Buchautorin und Rechtsextremismus-Expertin
Birgit Mair, die seit 2005 mehr als fünfhundert
Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden
durchgeführt hat, führte durch das Gespräch. Sie
präsentierte Bilder und Dokumente aus seinem Leben. Die
Veranstaltung zeigte, wie wichtig die Fortführung einer
"Erinnerungskultur" in der Gesellschaft ist - gerade dann,
wenn es einmal keine lebenden Zeitzeugen mehr geben wird.
Veranstaltet von: Katholische Erwachsenenbildung (KEB) mit
VHS und Stadtbibliothek Amberg
Zur Person Ernst Grube: Seine Mutter war Jüdin; sein
nichtjüdischer, kommunistischer Vater weigert sich, in
eine Scheidung einzuwilligen und so seine Familie dem
Vernichtungswahn der Nazis preiszugeben. Die drei Kinder
kamen in ein jüdisches Kinderheim, das sie ab September
1941 nicht mehr verlassen durften. Im April 1942 wurde es
aufgelöst. Ernst Grube und seine Geschwister wurden
zunächst in das Sammel- und Deportationslager in
Milbertshofen geschickt, dann 1942 nach Berg am Laim in
die „Heimanlage für Juden“ verlegt. Nach über vier Jahren
Heim- und Lageraufenthalt konnten die Kinder zu ihren
Eltern zurück. Doch im Februar 1945 wurde Ernst Grube
gemeinsam mit seiner Mutter und den Geschwistern nach
Theresienstadt deportiert; zu einem Zeitpunkt, als die
Befreiung des KZ Theresienstadt kurz bevorstand. Die
Familie überlebte und wurde Anfang August 1945 in München
wiedervereint.
30. April 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der
Westerbork-Überlebenden Eva Weyl
Am Vormittag des 30. April 2024 führte Birgit Mair
gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler
einer Schule in Berlin-Schöneberg und Luckau durch.
Insgesamt nahmen etwa vierzig Schüler/innen daran teil.
Kooperationspartner waren Schlaglicht e.V. und die
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
26. April 2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Nürnberg
(Präsenzveranstaltung)
Am Abend des 26. April 2024 fand im Gewerkschaftshaus
(Korn's) ein Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Knapp 100 Menschen nahmen an der
Kooperationsveranstaltung des Bündnis Nazistopp mit ver.di
und VVN-BdA teil.
26. April 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg
(Präsenzveranstaltung)
Am Vormittag des 26. April 2024 fand an der Städtischen
Wirtschaftsschule in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit
der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Knapp siebzig Schüler:innen und
Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in
Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie
durchgeführt.
25. April 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl in Köln
Am 25. April 2024 fand im NS-Dok (El-De-Haus) in Köln ein
Zeitzeugengespräch mit der 88jährigen
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl für mehr als vierzig
Schülerinnen und Schüler einer Kölner Schule statt.
Moderiert wurde das Gespräch von Birgit Mair. Die
Veranstalter waren die Kulturretter:innen in Berlin.
22. April 2024: Zeitzeugengespräch mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Rüsselsheim
Am 22. April 2024 fand im Historischen Sitzungssaal
(Trauzimmer) des Rathauses Rüsselsheim am Main ein
berührendes Zeitzeugengespräch mit dem 91-jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, das von Birgit
Mair moderiert wurde. Martin Burghardt, der
Oberbürgermeister von Rüsselsheim hielt ein inhaltsstarkes
Grußwort. Etwa 100 Interessierte nahmen an der
Veranstaltung teil und stellten Fragen. Ein Paar war sogar
von Rastatt angereist, wie sich im Gespräch beim
anschließenden informellen Gespräch herausstellte.
21. März 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Schwabach
(Präsenzveranstaltung)
Das Interesse am Zeitzeugenvortrag mit Eva Franz in
Schwabach war groß (Foto: Birgit Mair)
Am 21. März 2024 fand im Haus der Begegnungen in Schwabach
ein berührendes Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt. Inmitten der
jüngsten Welle von Demonstrationen für Demokratie und
Vielfalt ist der Ruf "Nie wieder ist jetzt!" wieder
deutlich zu hören. Auch während der jüngsten Kundgebung in
Schwabach haben zahlreiche engagierte Teilnehmerinnen und
Teilnehmer diesen Aufruf betont. Ein "Nie wieder", das
insbesondere auf den Holocaust verweist. 80 Jahre sind
vergangen, seitdem die Shoa als Völkermord an den Juden,
die Ermordung der Sinti und Roma sowie von Millionen von
Menschen vor allem aus Osteuropa durch die Deutschen im
Nationalsozialismus vollzogen wurde. Es war das größte
Verbrechen der Menschheitsgeschichte, mit dem
systematischen Mord an mehr als sechs Millionen Menschen.
Die Zahl der Überlebenden nimmt stetig ab, und viele von
ihnen haben ein hohes Alter erreicht. Die Gelegenheiten,
Holocaustüberlebende zu treffen, werden seltener. Die
persönlichen Begegnungen und die damit verbundenen
Erinnerungen sind von unschätzbarem Wert und müssen
weitergegeben werden. Nur durch Erinnerung und Verständnis
können wir verhindern, dass sich die Gräueltaten von
damals wiederholen. Die Bürgerstiftung Unser Schwabach und
der Förderverein für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben
in Schwabach“ e.V. organisierten das Zeitzeugengespräch.
Eva Franz überlebte als Kind die Lager Auschwitz-Birkenau,
Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Im Arbeits- und
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurde ihr die
Häftlingsnummer 4167 in den Unterarm eintätowiert. Sie
wird auf ergreifende Art und Weise ganz persönlich
berichten. Das Gespräch wurde von Birgit Mair vom Institut
für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und
Beratung (ISFBB) e.V. aus Nürnberg begleitet und
moderiert. 70 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil.
20. März 2024: Vortragsveranstaltung mit dem
Holocaust-Überlebenden Roman Haller in Aufkirchen bei
Erding
Roman Haller an der Montessorischule Aufkirchen (Foto:
Birgit Mair)
Am 20. März 2024 moderierte Birgit Mair eine
Vortragsveranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Roman
Haller in der Montessorischule in Aufkirchen bei Erding.
Mehr als siebzig Schülerinnen und Schüler nahmen daran
teil. Im Anschluss an den Vortrag wurden Fragen gestellt.
Einige Schülerinnen und Schüler haben uns außerdem mit
einem hervorragenden, selbstgekochten Drei-Gänge-Menü
überrascht. Kooperationspartner war die
Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See.
19. März 2024: Interview und Fotoshooting mit der
92-jährigen Holocaust-Überlebenden Lilo Seibel-Emmerling
in Nürnberg
Birgit Mair und Lilo Seibel-Emmerling im März 2024 (Foto:
Selfie Birgit Mair)
Am 19. März 2024 besuchte Birgit Mair die 92-jährige
Holocaust-Überlebende Lilo Seibel-Emmerling in Nürnberg
und führte mit ihr ein erneutes Interview. Unter anderem
ging es um den künftigen Umgang mit den mehr als 1000
Dokumenten und Fotos aus der NS-Zeit, die wir reproduziert
haben. Darüber hinaus hat Birgit Mair wieder schöne
Portraitfotos von der ehemaligen Landtags- und
Europaabgeordneten gemacht.
13. März 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit dem
100jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser
Birgit Mair im Gespräch mit dem 100jährigen
Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser (Screenshot: Birgit
Mair / ISFBB e.V.)
Mehr als einhundert Menschen nahmen an dem bewegenden,
knapp zweistündigen Online-Zeitzeugengespräch mit dem
100jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser teil, das
von Birgit Mair organisiert und von in Kooperation mit
Demokratie leben! der Stadt Herten durchgeführt wurde.
Ernest (Ernst) Glaser wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern
in Berlin geboren. Im November 1938 wurde er Zeuge der
Pogromnacht in der »Reichshauptstadt« der NSDAP. Er sah,
wie die Synagoge in der Fasanenstraße brannte. Verwandte
von ihm wurden verhaftet. Im Juni 1939 schafften es seine
Eltern, mit einem Schiff von Italien aus nach Shanghai zu
fliehen. Dort lebte die Familie bis zum Kriegsende,
zeitweise in einem Ghetto, in dem etwa 18.000 Jüdinnen und
Juden zusammengepfercht leben mussten.
7. März 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Mina Gampel in Ellwangen
(Präsenz)
Moderatorin Birgit Mair und Mina Gampel in
Ellwangen (Selfie: Birgit Mair)
|

Mina Gampel in
Ellwangen (Foto: Birgit Mair) |
Das Debut mit der jüdischen Holocaust-Überlebenden und
Künstlerin am 7. März 2024 mit Birgit Mair als Moderatorin
am Peutinger Gymnasium im Baden-Württembergischen
Ellwangen ist mehr als gelungen! Mina Gampel (geb.
Juszkiewicz) wurde am 14. August 1940 in Pinsk im heutigen
Weißrussland geboren. Die allermeisten der 30.000
Einwohner*innen waren jüdisch. Mina war das achte Kind
einer armen jüdischen Familie. Ihr Vater arbeite
abwechselnd als Schuster und Fischer; die Mutter verkaufte
belegte Brote. Nach dem Einmarsch der Deutschen in die
Sowjetunion im Juni 1941 floh die Familie fast fünftausend
Kilometer in Richtung Südosten. Diese Entscheidung war
lebensrettend, denn fast alle Pinsker Jüdinnen und Juden
wurden von den Deutschen ermordet. Über Kiew und
Stalingrad gelangte die zehnköpfige Familie in den
asiatischen Teil der Sowjetunion, nach Samarkand und
Taschkent in Usbekistan und schließlich nach Kirgistan.
Auf dem Weg dorthin wurde der Vater, Mosche Juszkiewicz,
in die Rote Armee eingezogen. Zwei Brüder von Mina starben
an Krankheiten, einer wurde von einem Wehrmachtssoldaten
erschlagen. Mutter Chasche-Lea (geb. Furman) lebte nun mit
fünf Kindern alleine in Frunse (heute Bischkek). Die
Familie erhielt Unterstützung aus den Reihen der
Bevölkerung der kirgisischen Stadt. Noch vor Kriegsende
desertierte der Vater, um die Familie zu unterstützen. Er
fand seine Frau und die Kinder, musste sich als Deserteur
jedoch verstecken. Nach Kriegsende wollte die Familie
zurück nach Pinsk, erhielt jedoch keine Reiseerlaubnis
dorthin. Man schickte sie wie viele andere jüdische
Überlebende ins polnische Stettin. Dort besuchte Mina die
Schule bis zur Mittleren Reife und heiratete später. 1957
wurde ihr die Ausreise nach Israel erlaubt, wo sie sich
zehn Jahre lang aufhielt. Sie wurde dort Mutter von drei
Kindern. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und den Kindern
siedelte sie 1967 nach Deutschland um. Seit 1969 lebt und
arbeitet sie in Stuttgart, wo sie lange Zeit als
Kindergärtnerin tätig war. Noch im hohen Alter studierte
sie im Rahmen eines Studium Generale Kunstgeschichte,
Geschichte und Philosophie an der Universität Stuttgart.
Zudem absolvierte sie Ausbildungen an der Kunstakademie
Esslingen und an der Europäischen Kunstakademie der
Bildenden Künste in Trier. Sie ist eine überregional
bekannte, jüdische Künstlerin. Seit 1993 ist sie Dozentin
an der Kunstakademie Esslingen. Motive ihrer Bilder sind
unter anderem Szenen aus den von den Nazis zerstörten
jüdischen Schtetl in Osteuropa. Ihre Kunstwerke wurden in
Museen und Galerien ausgestellt, unter anderem in Nancy,
Zürich, Genf, Berlin, Stuttgart, Tel Aviv, Antwerpen,
Stettin, Warschau und London. Als Künstlerin ist bis heute
aktiv.
Vielen Dank an die engagierten Schülerinnen am Peutinger
Gymnasium Ellwangen, die die Veranstaltung initiiert
haben. Und vielen Dank für die interessierten Fragen! Die
Veranstaltung fand statt in Kooperation mit der
Georg-von-Vollmar-Akademie. Mehr als fünfzig Schülerinnen
und Schüler nahmen daran teil.
6. März 2024: Veranstaltung mit dem
Holocaust-Überlebenden Roman Haller (Online)
Am 6. März 2024 berichtete Roman Haller mehr als
einhundert Schülerinnen und Schülern der Mittelschule
Ergolding aus seinem Leben. Roman Haller kennt seinen
genauen Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7. und 10.
Mai 1944 wurde er in einem Waldstück in der von den
Deutschen besetzten Sowjetunion (heute Ukraine) geboren.
Seine Eltern konnten mit Hilfe anderer aus einem Ghetto
und Zwangsarbeiterlager entkommen und sich mit einer
Gruppe weiterer Jüdinnen und Juden in einem Bunker im Wald
verstecken. Ohne die Hilfe des Wehrmachtsmajors Eduard
Rügemer und seiner polnischen Geliebten Irena Gut hätten
sie vermutlich nicht überlebt. Die Schülerinnen und
Schüler stellten zahlreiche Fragen, auch zum Thema
Antisemitismus und zur Situation in Israel/Palästina. Die
Vortragsveranstaltung wurde initiiert vom Programm Respekt
Coach des Mugendmigrationsdienstes Landshut beim
Katholischen Jugendsozialwerk München e. V.
4. März 2024: Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen
Holocaust-Überlebenden Horst Bernard
Am 4. März 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem
91jährigen Holocaust-Überlebenden Horst Bernard ein
Online-Zeitzeugengespräch für etwa siebzig Schülerinnen
und Schüler des Städtischen Gymnasiums Herten durch. Die
Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt Herten
statt und wurde durch Demokratie leben! gefördert. Horst
Bernard wurde 1932 in Bischmisheim bei Saarbrücken als
Kind eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen
Mutter geboren. Die Eltern waren im saarländischen
Widerstand gegen die Na- tionalsozialisten aktiv. Nachdem
das Saarland 1935 nationalsozialistisch wurde, floh der
Vater ins Exil nach Frankreich. Die Mutter wurde von den
Nazis unter Druck gesetzt, ihren Ehemann zurückzuholen.
Mit ihren zwei kleinen Kindern machte sie sich auf den Weg
nach Luchon in den mehr als eintausend Kilometer von
Saarbrücken entfernten Pyrenäen, wo die französischen
Behörden den Vater hingeschickt hatten. Ab August 1935
lebte die Familie in Agen, wo sie Hilfe von anderen
erhalten hatte und selbst anderen Flüchtlingen half.
Nachdem der südliche Teil Frankreichs im November 1942
besetzt worden war, musste der Vater in die Illegalität
untertauchen. 1944 wurde die Mutter von der
Militärverwaltung verhört, die Gestapo durchsuchte ihre
Wohnung. Nun musste auch sie mit den zwei kleinen Kindern
untertauchen. Besonders belastend für den Jungen, war
folgende Situation: Einmal in der Woche ging er zu einem
bestimmten Zeitpunkt in Agen auf einem Boulevard auf und
ab, um seinen Vater zu sehen. Sie gingen auf
unterschiedlichen Straßenseiten und nickten sich zu. Sie
durften nicht miteinander sprechen, damit Horst nicht in
Verbindung mit seinem jüdischen Vater gebracht wird. Horst
Bernard wurde online aus dem Saarland zugeschaltet.
27. Februar 2024: Filmische Dokumentation eines
Zeitzeugengesprächs von Eva Weyl in Haltern am See
Eva Weyl bei ihrem Vortrag in Haltern (Foto:
Birgit Mair) |
Die 88-jährige Eva Weyl in Haltern im Februar
2024 (Foto: Birgit Mair) |
Am 27. Februar 2024 dokumentierte Birgit Mair ein
Zeitzeugengesprächs von Eva Weyl am Joseph-König-Gymnasium
in Haltern am See filmisch und fotografisch.
28. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl in Herten (Präsenz)
Eva Weyl bei ihrem Vortrag in Herten (Foto:
Birgit Mair) |
Birgit Mair und Eva Weyl am Städtischen
Gymnasium in Herten (Foto: Privat) |
Am 28. Februar 2024 fand ein Zeitzeugengespräch mit der
Westerbork-Überlebenden Eva Weyl am Städtischen Gymnasium
in Herten (NRW) statt. Eva Weyl war aus Amsterdam
angereist, Birgit Mair, Moderatorin und Organisatorin der
Veranstaltung, aus Nürnberg. 80 Schülerinnen und Schüler
nahmen an der Veranstaltung teil, die von "Demokratie
leben" gefördert wurde. Vielen Dank dafür!
26. Februar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz
Am 26. Februar 2024 fand eine Online-Veranstaltung mit der
Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz für eine
Schulklasse der Theodor-Haubach-Schule in Berlin statt.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.
23. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube
an der Senefelder Schule in Treuchtlingen (Präsenz)
Ernst Grube in Treuchtlingen (Foto: Birgit Mair)
|
TV-Interview mit Ernst Grube (Foto: Birgit Mair)
|
Aufklärung ist wichtiger denn je! Der 91-jährige
Holocaust-Überlebende Ernst Grube sprach am 23. Februar
2024 vor knapp 500 Schüler*innen an der Senefelder Schule
in Treuchtlingen. Es war mir eine große Ehre, diese
Veranstaltung mitorganisieren und moderieren zu dürfen.
Die Schüler*innen waren klasse und stellten viele
interessante Fragen. Das Franken Fernsehen war live dabei.
19. Februar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der
Westerbork-Überlebenden Eva Weyl
Am 19. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein
Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler
einer Schule in Berlin-Schöneberg durch.
Kooperationspartner waren Schlaglicht e.V. und die
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
17. Februar 2024: Veranstaltung mit dem
Holocaust-Überlebenden Roman Haller (Online)
Am 17. Februar 2024 berichtete Roman Haller im Rahmen
einer Ausstellungseröffnung an der Europaschule Rheinberg
aus seinem Leben. Etwa fünfzig Menschen nahmen an der
Online-Veranstaltung teil. Roman Haller kennt seinen
genauen Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7. und 10.
Mai 1944 wurde er in einem Waldstück in der von den
Deutschen besetzten Sowjetunion (heute Ukraine) geboren.
Der genaue Ort ist ihm nicht bekannt. Seine Eltern, Ida
und Lazar Haller, konnten mit Hilfe anderer aus einem
Ghetto und Zwangsarbeiterlager entkommen und sich mit
einer Gruppe weiterer Jüdinnen und Juden in einem Bunker
im Wald verstecken. Ohne die Hilfe des Wehrmachtsmajors
Eduard Rügemer und seiner polnischen Geliebten Irena Gut
hätten sie vermutlich nicht überlebt. Rügemer und Gut
versorgten Roman Hallers Eltern unter anderem mit
Lebensmitteln. Es stand zur Debatte, Roman Haller nach der
Geburt erdrosseln zu müssen, da er eine große Gefahr
darstellte: Ein schreiendes Baby hätte die gesamte
zwölfköpfige Gruppe verraten können. Dass er heute zu uns
sprechen kann, gleicht einem kleinen Wunder.
16. Februar 2024: TikTok-Interview zum Thema
Antiziganismus
Am 16. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit einem
Neffen des 2021 verstorbenen Holocaust-Überlebenden ein
Interview, das demnächst auf TikTok veröffentlicht wird.
Thema waren die Erfahrungen von Birgit Mair in ihrer
Arbeit mit Holocaust-Überlebenden sowie der
Antiziganismus.
13. Februar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der
Holocaust-Überlebenden Eva Weyl
Am 13. Februar 2024 fand in Kooperation mit den Jusos
Hessen-Süd ein Online-Zeitzeugengespräch mit der
88-jährigen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl statt. Mehr
als sechzig Interessierte, darunter auch Studierende der
Universität Kassel, nahmen daran teil und stellten Eva
Weyl Fragen. Moderiert wurde die Veranstaltung von
Buchautorin Birgit Mair.
8. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit der
Auschwitz-Überlebenden Eva Franz im Sigenagymnasium
Nürnberg (Präsenz)

Zwei Lehrkräfte präsentieren den Stammbaum, den die
Nationalsoialisten von der patrilinearen Familie von Eva
Franz erstellt haben (Foto: Birgit Mair)
Am 8. Februar 2024 veranstaltete Birgit Mair gemeinsam mit
der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz für achtzig
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Staatlichen
Realschule Zirndorf ein Zeitzeugengespräch mit
anschließender Fragerunde. Eva Franz überlebte das
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ
Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen.
Kooperationspartner der Veranstaltung in Zirndorf war die
Georg-von-Vollmar-Akademie.
6. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube in
der Realschule Hilpoltstein (Präsenz)
Ernst Grube (Foto: Birgit Mair) |
Die Schülerinnen und Schüler lauschen Ernst
Grube (Foto: Birgit Mair) |
Am 6. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für 180 Schüler*innen
und Lehrkräfte der Realschule im mittelfränkischen
Hilpoltstein ein Zeitzeugengespräch durch.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in
Kochel am See.
2. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube im
Ludwigsgymnasium Straubing (Präsenz)
Beliebt: Selfie mit Ernst Grube (Foto: Birgit
Mair) |
Gruppenbild in Straubing mit der Schulleiterin,
einer Lehrerin, Ernst Grube und Birgit Mair
(Foto: Privat) |
Am 2. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem
Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für 180 Schüler*innen
und Lehrkräfte des Ludwigsgymnasiums im niederbayerischen
Straubing ein Zeitzeugengespräch durch.
Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademi |