Die letzten Zeugen
 
 
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Crowdfunding-Spenden-Kampagne für das Buch "Die letzten Zeugen" (Neudruck Ende 2022)

Das Nürnberger Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. hat seit seinem Bestehen 2004 mehr als vierhundert Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden durchgeführt. Daraus entstand 2019 die erste Auflage des Buches "Die letzten Zeugen", in dem die Biographien von sechs Holocaust-Überlebenden portraitiert sind. In den letzten beiden Jahren haben wir neun "neue" Holocaust-Überlebende kennen gelernt, deren Biographien nun auch verschriftlicht, deren Dokumente gesichert und für die Nachwelt erhalten bleiben werden sollen. Hierfür brauchen wir Unterstützung in Form von Spenden.

Zum Vorhaben: Die zweite erweiterte Auflage des Buches "Die letzten Zeugen" soll Ende 2022 erscheinen. Portraitiert werden die Biographien der Holocaust-Überlebenden Charlotte Knobloch, Ernst Grube, Eva Weyl, Horst Bernard, Asya Levit, Lilo Seibel-Emmerling, Esther Bejarano, Peggy Parnass, Eva Franz, Josef Jakubowicz, Franz Rosenbach, Fritz Pilz, Klara Gorlatschowa, Siegfried Heilig sowie der Nürnbergerin Eva Rößner, deren jüdische Großeltern ermordet wurden.

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Spendenkampagne. Ab einer Spende von 100 Euro kann Ihre Initiative oder Ihr Name als Unterstützer*in in dem Buch genannt werden. Ab einer Spende von 500 Euro veröffentlichen wir, falls gewünscht, auch Ihr Logo.

Spendenkonto:
ISFBB e.V.
IBAN: DE10700205000008893000
Stichwort: Buch DLZ
Bank für Sozialwirtschaft München
BIC: BFSWDE33MUE


BIOGRAPHIEN BUCH "DIE LETZTEN ZEUGEN" 2022

Eva Weyl, Jahrgang 1935, Jüdin. Sie überlebte das KZ Westerbork

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Eva Weyl als Kind mit ihrer Puppe
(Foto: Privatbesitz Eva Weyl, Reproduktion Birgit Mair, April 2022)
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Eva Weyl im April 2022 im Keukenhof in den Niederlanden (Foto: Birgit Mair)

Lilo Seibel-Emmerling, Jahrgang 1932, sie überlebte als jüdisches Kind in Berlin

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Lilo Sachs im Alter von vier Jahren in Leobschütz (Foto: Privatarchiv Lilo Seibel-Emmerling, Reproduktion Birgit Mair, Juni 2022)
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Lilo Seibel-Emmerling (geb. Sachs) im Alter von 90 Jahren in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Peggy Parnass, Jahrgang 1927, Jüdin. Sie wurde durch einen Kindertransport nach Schweden gerettet.

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Peggy Parnass bei der Einschulung (Foto: Privatbesitz Peggy Parnass, Reproduktion Birgit Mair, Juni 2022)
="" Die 94jährige Peggy Parnass im Juni 2022 in Hamburg (Foto: Birgit Mair)

Eva Franz: Als Sinzetta überlebte sie Auschwitz-Birkenau, Ravensbrück und Bergen-Belsen

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Eva Franz beim Zeitzeugengespräch an einer Schule im unterfränkischen Kitzingen 2016 (Foto: Birgit Mair)
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Eva Franz mit ihren Eltern. Ihre Mutter wurde von den Nationalsozialisten ermordet (Foto: Privatbesitz Eva Franz, Reproduktion Birgit Mair, 2013)

Charlotte Knobloch, Jahrgang 1932, Jüdin. Sie überlebte durch die Hilfe anderer im fränkischen Arberg

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Charlotte Knobloch (geb. Neuland) als "Lotte Hummel" im mittelfränkischen Arberg 1944. Der Mann im Hintergrund ist Bauer Hummel. (Fotograf unbekannt: Reproduktion Birgit Mair August 2021, veröffentlicht mit Einverständnis von Charlotte Knobloch)
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Charlotte Knobloch im Alter von 89 Jahren im Mai 2022 in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Ernst Grube, Jahrgang 1932: Er erlebte als jüdischer Junge den Antisemitismus in München und überlebte das Ghetto Theresienstadt

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Ernst Grube im Alter von 89 Jahren (Foto: Birgit Mair)

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Ernst und Werner Grube im Tierpark Hellabrunn in München 1941. Ihr couragierter Vater besuchte mit seiner Familie den Zoo, ohne den "Judenstern" zu tragen (Foto: Privatbesitz Ernst Grube)

Asya Levit, Jahrgang 1936: Als jüdisches Kind überlebte sie eine Massenerschießung in der von Deutschen besetzten Ukraine

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Asya Levit (geb. Rotenberg) im Herbst 2020 in ihrer Wohnung
(Foto: Birgit Mair)

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Jochewet ("Jacha") Rotenberg mit ihrem Bruder "Musia" Grigori. Er wurde im Alter von etwa zwölf Jahren von den Nationalsozialisten ermordet. (Foto: Privatbesitz Asya Levit, Reproduktion Birgit Mair 2020)

Klara Gorlatschowa, Jahrgang 1938: Sie überlebte das KZ Petchora in der von Deutschen besetzten Ukraine

="" Klara mit ihrer Puppe vor dem Überfall auf die Sowjetunion
(Foto: Privatarchiv Klara Gorlatschowa)
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Massengrab in Petschora
(Foto: Privatarchiv Klara Gorlatschowa)

Horst Bernard, Jahrgang 1932, als Kind eines jüdischen Vaters überlebte mit Hilfe der Résistance in Frankreich

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Horst Bernard in seiner Wohnung in Saarbrücken (Foto: Birgit Mair, April 2021)

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Horst Bernard als Kleinkind (Foto: Privatarchiv Horst Bernard, Reproduktion Birgit Mair 2021) )

Esther Bejarano (1924-2021): Sie überlebte als Jüdin das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau

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Esther Bejarano im September 2020
bei einer Lesung in Fürth
(Foto: Birgit Mair)
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Esther Bejarano im Alter von 14 Jahren
(Foto: Privatbesitz Esther Bejarano,
Reproduktion ISFBB e.V:)

Siegfried Heilig (1934-2021): Er überlebte als Sinto im Versteck

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Siegfried Heilig im Jahr 2012 in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)
="" Siegfried Heilig mit seiner Familie. Im Hintergrund ist die Puppenbühne zu sehen. Sein Vater betrieb ein Marionettentheater. (Foto: Privatbesitz Siegfried Heilig, Reproduktion: ISFBB e.V.)

Josef Jakubowicz (1925-2013): Er überlebte elf Zwangsarbeits- und Konzentrationslager

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Im Jahr 2005 besuchte Josef Jakubowicz das erste Mal eine KZ-Gedenkstätte. Birgit Mair begleitete ihn zu einer offiziellen Gedenkfeier nach Flossenbürg. Dort war er als Jugendlicher für einige Wochen eingesperrt gewesen. Foto: Birgit Mair)
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Als dieses Foto im Jahr durch Zufall auftauchte, war Herr Jakubowicz außer sich vor Freude und traurig zugleich. Abgebildet sind die drei Töchter seiner Schwester, mit denen er als Kind gespielt hatte und die er sehr mochte. Sie lebten bis zur Deportation durch die Nationalsozialisten in direkter Nachbarschaft in Oswiecim. Rosa, Frieda und Jutta Schmelz wurden in Auschwitz-Birkenau ermordet. Was die Zeit vor Kriegsende 1945 anbelangt, konnte von Josef Jakubowicz bisher kein Foto gefunden werden. Die Nationalsozialisten haben sehr wahrscheinlich alles vernichtet.

Eva Rößner (1926-2020): Sie überlebte als Kind eines jüdischen Vaters in Nürnberg

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Birgit Mair und Eva Rößner am 4. Juni 2018 im Saal Burgblick des Gewerkschaftshauses Nürnberg (Fotorechte: ISFBB e.V.)

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Eva im Jahr 1942 (Foto: Privat)

Fritz Pilz (1928-2020): Als Kind einer jüdischen Mutter durfte er keine Lehre antreten und wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet

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Dieses Foto von Fritz Pilz entstand im Jahr 2019 bei einem Fotoshooting im ISFBB-Büro Nürnberg (Foto: Daniela Meyer Fotografie Sülzburg)

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Fritz Pilz als Schulkind (Foto: Reproduktion Birgit Mair / ISFBB e.V.)

Franz Rosenbach (1927-2012): Als Sinto überlebte er das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau

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Franz Rosenbach mit seiner Mutter Cäcilie Rosenbach vor der Deportation nach Auschwitz (Foto: Privatarchiv Franz Rosenbach, Reproduktion Birgit Mair 2008)

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Franz Rosenbach im Jahr 2008 in Nürnberg. Er zeigt die die Häftlingsnummer, die ihm in Auschwitz-Birkenau eintätowiert wurde. (Foto: Birgit Mair)


Das Buchprojekt "Die letzten Zeugen" wird bisher gefördert von


  • AWO-Ortsverein Thalmässing
  • Ingelore und Klaus Prochnow, Bielefeld
  • Kuhle Wampe, Geyers Schwarzer Haufen, Nürnberg
  • Omas gegen Rechts München
  • Shoshana (Susanne Ammer), München (Floß)
  • Omas gegen Rechts Ingolstadt
  • Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus e.V.
  • Comic-Projekt ‚Jesuran‘, Inna Volovik, Nordkurve – Kulturförderverein e.V.
  • VVN-BdA Landesvereinigung Saar e.V.
  • Rüdiger Löster, Nürnberg
  • Nicola Weiher, Happurg
  • Der Oberbürgermeister der Stadt Erlangen
  • Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus
  • GRÜNE/Grüne Liste Stadtratsfraktion Erlangen
  • Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schule, Direktorat 4, Nürnberg
  • Familie Rößner, Nürnberg/Mittelfranken
  • Tuba Pfeilschifter, Bayern
  • Hanni Norgauer, Regensburg
  • Günter Beucker, Evangelischer Gemeindeverein Nürnberg-Mögeldorf e.V.
  • Günther Wagner, amnesty international Lauf an der Pegnitz
  • Junge Stimme e.V., Nürnberg
  • Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

  • Als Dankeschön gibt es das neue Buch und dieses Lesezeichen

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    Impressum: Birgit Mair, c/o ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
    Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@die-letzten-zeugen.de